Migräne ist mehr als Kopfschmerz Brummschädel07 / 09 / 2026  |  HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi

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Migräne ist mehr als Kopfschmerz Brummschädel07 / 09 / 2026  |  HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi

Migräne ist mehr als Kopfschmerz Brummschädel<span class="hitradio-master-datum">07 / 09 / 2026  |  HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi</span>

Der Weltkopfschmerztag am 5. September soll auf Kopfschmerzen und Migräne aufmerksam machen, die als ernste Volkskrankheiten gelten. Wiederkehrende Kopfschmerzen sollten ernst genommen werden, da sie den Alltag erheblich einschränken können. Laut einer internationalen Studie aus dem Jahr 2026 leiden weltweit über 600 Millionen Menschen zwischen 18 und 65 Jahren an Kopfschmerzen, und die WHO zählt diese Erkrankungen zu den häufigsten des Nervensystems.

Migräne ist durch anfallartige, meist einseitige und pulsierende Kopfschmerzen gekennzeichnet, die oft mit Übelkeit, Erbrechen und sensibler Reaktion auf Licht, Geräusche oder Gerüche einhergehen. Manche Betroffene erleben auch eine Aura mit Sehstörungen oder Kribbeln. Spannungskopfschmerzen sind weniger intensiv, äußern sich aber durch drückenden Schmerz. Für die Konsultation eines Arztes ist es wichtig, auf neue, ungewohnte Symptome oder plötzliche Veränderungen zu achten, insbesondere wenn sie von neurologischen oder systemischen Anzeichen begleitet werden.

Migräneattacken führen zu Veränderungen im Gehirn, die die bioelektrische Aktivität, Schmerzbahnen und neurologische Funktionen beeinflussen, was typischerweise mit Übelkeit, Lichtempfindlichkeit, Lärmempfindlichkeit und Sehstörungen einhergeht. Primar Nardone erklärt, dass es für jede Person ein individuelles „Triggerprofil“ gibt, wobei häufige Auslöser Stress, Schlaf, Hormone, Ernährung und Wetter sind. Kopfschmerzen können auch auf andere, schwerwiegende neurologische Erkrankungen hinweisen, insbesondere wenn sie plötzlich auftreten oder mit neurologischen Symptomen einhergehen, weshalb eine ärztliche Abklärung in bestimmten Fällen erforderlich ist.

Um Kopfschmerzen effektiv zu behandeln, ist es wichtig, neben dem Behandlung des einzelnen Anfalls auch ein Muster zu erkennen. Relevant sind dabei Häufigkeit, Dauer und Begleitsymptome der Beschwerden sowie eingenommene Medikamente. Ein Kopfschmerztagebuch kann helfen, diese Informationen festzuhalten und Muster zu identifizieren.

Der Kopfschmerztag am 5. September soll vor allem eines vermitteln: Kopfschmerzen müssen nicht einfach ausgehalten werden. Wer regelmäßig darunter leidet, sollte sich Unterstützung holen – denn eine genaue Diagnose ist der erste Schritt zu einer gezielten Behandlung und damit zu mehr Lebensqualität.

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