Neues Schuljahr in Südtirol: 64.749 Kinder starten durch08 / 09 / 2026 | Robert
Deutschsprachige Schulen begrüßen Tausende von Schülern, während Landesrat Achammer auf Chancengleichheit und individuelle Förderung setzt
Im kommenden Schuljahr 2026/27 melden sich insgesamt 64.749 Kinder und Jugendliche an den deutschen Bildungseinrichtungen Südtirols an. Davon besuchen 10.883 das Kindergarten, 20.336 die Grundschule, 12.544 die Mittelschule und 12.286 die Oberschule. Zusätzlich wählen 8.700 die Landesberufs- oder Landesberufsfachschulen. Diese Zahlen zeigen, dass die deutschsprachige Schulstruktur nach wie vor ein zentraler Pfeiler des regionalen Bildungssystems ist.
Landesrat Philipp Achammer betont, dass das neue Schuljahr vor allem Neugier und Chancen für jedes einzelne Kind bringen soll. „Ein neues Kindergarten‑und Schuljahr eröffnet gerechte Möglichkeiten, unabhängig von der persönlichen Ausgangslage“, erklärt er und fordert eine intensive Begleitung der Schülerinnen und Schüler. Auch Daniel Alfreider unterstreicht die Verantwortung der Schulen, Talente zu fördern und ein inklusives Gemeinschaftsgefühl zu schaffen.
In den ladinischen Tälern melden sich 2.895 Schülerinnen und Schüler an, davon 582 im Kindergarten, 1.117 in der Grundschule, 673 in der Mittelschule und 523 in Oberschule oder Berufsschule. Gleichzeitig verzeichnet die italienischsprachige Bildungsdirektion 22.080 Lernende. Die Gegenwart zeigt ein vielfältiges Bildungsangebot, das sowohl sprachliche als auch kulturelle Unterschiede berücksichtigt und den Grundstein für ein gemeinsames, zukunftsfähiges Südtirol legt.
Die Zahlen verdeutlichen nicht nur das anhaltende Vertrauen in das deutschsprachige Schulsystem, sondern auch die Notwendigkeit, Ressourcen gezielt zu verteilen. Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern werden künftig stärker in die Entwicklung individueller Förderpläne eingebunden, um die Lernchancen weiter zu optimieren. Beobachter hoffen, dass die Investitionen in digitale Infrastruktur und berufliche Orientierung den Schüler*innen langfristig einen Wettbewerbsvorteil im europäischen Arbeitsmarkt sichern.
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