Mehr Busse über das Stilfser Joch: Lombardei erweitert Verbindungen10 / 09 / 2026  |  Robert

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Mehr Busse über das Stilfser Joch: Lombardei erweitert Verbindungen10 / 09 / 2026  |  Robert

Mehr Busse über das Stilfser Joch: Lombardei erweitert Verbindungen<span class="hitradio-master-datum">10 / 09 / 2026  |  Robert</span>

Mit fünf täglichen Linien aus der Lombardei und geplanten Verbindungen aus der Schweiz stärkt Südtirol die grenzüberschreitende Mobilität

Am 8. September trafen sich Vertreterinnen und Vertreter des Landes Südtirol und der lombardischen Region auf dem Stilfser Joch, um die grenzüberschreitende Mobilität zu diskutieren. Nach intensiven Gesprächen wurde beschlossen, das Busangebot aus der Lombardei von bisher zwei auf fünf tägliche Verbindungen zu erhöhen. Damit ergänzt sich das bereits bestehende Netz von zehn täglichen Fahrten auf der Südtiroler Seite und schafft ein dichteres Verkehrsgeflecht über die Alpen. Die zusätzlichen Linien sollen die Gemeinden im Vinschgau und im Val Camonica vernetzen und den Tourismus in beiden Regionen ankurbeln.

Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider betonte, dass dies ein konkreter Schritt nach vorne sei und die Region langfristig an grenzüberschreitenden Bahnverbindungen im Vierländereck Terra Raetica arbeite. Gleichzeitig müsse man heute das stärken, was schnell umsetzbar sei – bessere Busverbindungen. Auch der lombardische Regionalassessor Franco Lucente hob die nachhaltige Ausrichtung der Region hervor und verwies auf die Fortschritte in der Alta Valtellina, die dank enger Zusammenarbeit und multimodaler Verknüpfungen erzielt wurden. Ein Vorteil sei die Entlastung stark frequentierter Pässe, was zu weniger Staus und geringeren Emissionen führe.

Der nächste Schritt richtet sich auf die Schweiz: Die Busverbindung von Santa Maria im Val Müstair zum Stilfser Joch soll von zwei auf fünf tägliche Fahrten ausgebaut werden. Damit entsteht ein Mobilitätsnetz, das nicht nur Touristen, sondern auch Pendlerinnen und Pendlern eine umweltfreundliche Alternative zum Auto bietet. Die Behörden sehen darin einen wichtigen Baustein für die regionale Wirtschaft und für die Klimaziele beider Länder. Langfristig plant man, diese Busverbindungen in ein integriertes Ticketing-System einzubinden, das den nahtlosen Wechsel zwischen Bus und Zug ermöglicht.

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