Grüne fordern IRPEF-Zuschlag-Entlastung für niedrige Einkommen und Mittelschicht12 / 09 / 2026  |  Robert

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Grüne fordern IRPEF-Zuschlag-Entlastung für niedrige Einkommen und Mittelschicht12 / 09 / 2026  |  Robert

Grüne fordern IRPEF-Zuschlag-Entlastung für niedrige Einkommen und Mittelschicht<span class="hitradio-master-datum">12 / 09 / 2026  |  Robert</span>

Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Steuerlast für Einkommen bis 50.000 Euro zu halbieren und Kaufkraft zurückzugeben

In den letzten zehn Jahren sind die Lebenshaltungskosten in Südtirol stark gestiegen, während die Löhne kaum Schritt gehalten haben. Diese Diskrepanz belastet vor allem Familien und die mittlere Einkommensgruppe, die zwischen hohen Ausgaben und stagnierenden Einnahmen gefangen ist. Angesichts dieser Entwicklung hat die Fraktion der Grünen im Landtag einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die regionale IRPEF‑Zusatzsteuer gezielt entlasten soll.

Kern des Vorhabens ist eine Senkung des Steuersatzes für Einkommen bis 50.000 Euro von bisher 1,23 % auf 0,86 %. Kombiniert mit dem allgemeinen Steuerabsetzbetrag von 430,50 Euro würde die Zusatzsteuer für diese Einkommensgruppe praktisch auf null fallen. Für Einkommen über 50.000 Euro bleibt der Satz von 1,73 % unverändert. Die Grünen schätzen, dass die Maßnahme ab dem Haushaltsjahr 2028 rund drei Millionen Euro an Mindereinnahmen pro Jahr bedeutet.

Zeno Oberkofler, Erstunterzeichner des Entwurfs, betont, dass die Mehreinnahmen des Landes aus den hohen Lebenshaltungskosten nun zurück in die Taschen der arbeitenden Bevölkerung fließen sollten. Die Fraktion sieht darin ein Instrument, die Kaufkraft der Mittelschicht zu stärken und soziale Gerechtigkeit zu fördern. Der Gesetzentwurf wird am 15. September im III. Gesetzgebungsausschuss des Landtags diskutiert und könnte, bei Zustimmung, ein wichtiges Signal für eine ausgewogenere Steuerpolitik in Südtirol setzen.

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