Vier Millionen für Ultental und Oberen Vinschgau: Zukunft für Südtirols Binnengebiete15 / 09 / 2026  |  Robert

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Vier Millionen für Ultental und Oberen Vinschgau: Zukunft für Südtirols Binnengebiete15 / 09 / 2026  |  Robert

Vier Millionen für Ultental und Oberen Vinschgau: Zukunft für Südtirols Binnengebiete<span class="hitradio-master-datum">15 / 09 / 2026  |  Robert</span>

Landesregierung bewilligt 8 Millionen Euro plus Kofinanzierung, um Gesundheit, Bildung und Mobilität in abgelegenen Regionen zu stärken.

Am 11. September hat die Südtiroler Landesregierung den Abschluss der Rahmenabkommen für die peripheren Gebiete Ultental‑Oberes Nonstal‑Tisens‑Lana und Oberer Vinschgau beschlossen. Mit insgesamt acht Millionen Euro staatlicher Zuwendungen, ergänzt durch mindestens gleich hohe Kofinanzierung aus EU‑ und Landesmitteln, sollen gezielte Investitionen die Lebensqualität in den Binnenräumen erhöhen.

Im Ultental‑ und Lana‑Korridor fließen die Mittel vor allem in die wohnortnahe Gesundheits‑ und Sozialversorgung: ein neuer Gesundheitsstützpunkt in St. Walburg, modern ausgestattete Ambulanzen, ein Tageszentrum für Senior*innen und Angebote für Jugendliche. Zusätzlich werden intermodale Mobilitätslösungen, erweiterte Schüler‑ und Rufbusdienste sowie Projekte zur Verkehrssicherheit finanziert, während Schulen durch bauliche Verbesserungen und neue Ausstattung gestärkt werden.

Der Oberen Vinschgau stehen Investitionen in Bildung, Mobilität, Wohnen und soziale Dienste zu. Geplant sind die Sanierung der „Abenteuerschule“ in Graun, der Bau einer Schulmensa in Glurns, neue Fuß‑ und Radwegverbindungen sowie Brückenprojekte, die die Erreichbarkeit der Gemeinden verbessern. Ein zentrales Sozialprojekt ist die Schaffung von Wohn‑ und Betreuungsangeboten im Rahmen von „Wohnassistenz Plus“ in Prad am Stilfserjoch.

Durch den partizipativen Entwicklungsprozess, bei dem die Bezirksgemeinschaften Burggrafenamt und Vinschgau federführend sind, soll sichergestellt werden, dass die Mittel dort ankommen, wo sie den größten Mehrwert für die lokale Bevölkerung bieten. Die Initiative markiert einen entscheidenden Schritt, um die Zukunftsfähigkeit Südtirols ländlicher Räume zu sichern.

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