Gewaltwelle im Bozner Industriegebiet: Sechs Asylsuchende nach Schlägerei angezeigt16 / 09 / 2026  |  Robert

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Gewaltwelle im Bozner Industriegebiet: Sechs Asylsuchende nach Schlägerei angezeigt16 / 09 / 2026  |  Robert

Gewaltwelle im Bozner Industriegebiet: Sechs Asylsuchende nach Schlägerei angezeigt<span class="hitradio-master-datum">16 / 09 / 2026  |  Robert</span>

Ein Streit zwischen sechs marokkanischen Asylsuchenden eskalierte am Sonntagabend zu einer brutalen Schlägerei mit Flaschen, Steinen und Metallteilen.

Am Sonntagabend, kurz vor 21.00 Uhr, kam es in der Industriezone von Bozen zwischen der Enzo-Ferrari-Straße und der Max-Planck-Straße zu einer heftigen Auseinandersetzung. Sechs Männer im Alter von 22 bis 36 Jahren, alle marokkanische Staatsbürger und Asylsuchende, gerieten zunächst in ein verbales Duell, das rasch in körperliche Gewalt umschlug. Nach Angaben von Anwohnern wurden Flaschen, größere Steine und Metallteile als Wurfgeschosse eingesetzt.

Ein Anwohner, der sich mit seinem Auto zurückziehen musste, alarmierte sofort die Polizei. Mehrere Streifen kamen zum Einsatz, doch die Täter setzten den Kampf fort, sodass die Beamten erheblichen Widerstand überwinden mussten. Zwei der Männer wurden zu Boden geschlagen; einer erlitt eine tiefe Kopfverletzung, der andere blutete an der Schulter. Beide wurden mit dem Rettungswagen ins Bozner Krankenhaus gebracht und benötigen etwa fünfzehn Tage zur Genesung.

Für die Anwohner der Straße hinter dem Einkaufszentrum Centrum ist dieser Vorfall kein Einzelfall. In den letzten Wochen habe man mindestens fünf ähnliche Schlägereien beobachtet, berichtet ein Bewohner der lokalen Zeitung Alto Adige. Die wiederholte Nutzung von Flaschen, Steinen und Metallteilen als Waffen schüre die Angst, dass die Gewalt irgendwann tödlich enden könnte. Die Behörden stehen nun unter Druck, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit im Industriegebiet zu gewährleisten.

Die Polizeibehörde Bozens kündigte an, die Ermittlungen zu intensivieren und verstärkte Patrouillen in der Industriezone einzusetzen. Ziel sei, das wachsende Konfliktpotenzial zu de-eskalieren und das Vertrauen der Anwohner zurückzugewinnen.

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