Mahlknecht fordert sprachbasierte Klassenquote für Südtirols deutschsprachige Schulen23 / 09 / 2026  |  Robert

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Mahlknecht fordert sprachbasierte Klassenquote für Südtirols deutschsprachige Schulen23 / 09 / 2026  |  Robert

Mahlknecht fordert sprachbasierte Klassenquote für Südtirols deutschsprachige Schulen<span class="hitradio-master-datum">23 / 09 / 2026  |  Robert</span>

Ministerin Melonis 30‑Prozent‑Grenze für ausländische Schüler muss an die Sprachkompetenz angepasst werden, fordert die Freiheitliche Fraktion

In Bozen reagierte der freiheitliche Vizeobmann Otto Mahlknecht scharf auf den jüngsten Vorstoß der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Sie will den Anteil ausländischer Schülerinnen und Schüler in einer Klasse grundsätzlich auf 30 Prozent begrenzen. Mahlknecht betont, dass in Südtirol nicht die Staatsbürgerschaft, sondern die Beherrschung der Unterrichtssprache entscheidend sei – ein Aspekt, der in der bisherigen Schulpolitik zu kurz komme.

Das aktuelle Integrationskonzept, das in anderen Regionen funktioniert, erfülle die besonderen Bedingungen der deutschsprachigen Schulen in Bozen und anderen Zentren nicht, so Mahlknecht. Der Fall der Goetheschule habe gezeigt, dass eine reine Zahlenquote die Qualität des muttersprachlichen Unterrichts gefährde. Landesrat Achammer setze weiterhin auf ein Modell, bei dem nur eine überschaubare Zahl nicht‑deutschsprachiger Kinder in eine deutschsprachige Mehrheit integriert werde – ein Szenario, das an vielen städtischen Schulen bereits nicht mehr gegeben sei.

Die Freiheitlichen fordern daher, dass die Landesregierung die Regeln zur Klassenbildung an die Realität Südtirols anpasse. Es brauche keine neuen Arbeitsgruppen; die Probleme und Lösungsvorschläge liegen seit Jahren auf dem Tisch. Integration dürfe nicht auf Kosten des muttersprachlichen Unterrichts gehen – sie müsse stets im Einklang mit dem Minderheitenschutz stehen.

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