Motorradunfall im Passeiertal: Zwei Verletzte – Rettungskräfte im Einsatz26 / 09 / 2026 | Robert
Ein 61‑jähriger Deutscher erleidet schwere Verletzungen, während eine 62‑jährige Begleiterin nur leicht verletzt wird nach dem Unfall
Am Freitagvormittag, dem 25. September 2026, kam es in St. Leonhard in Passeier auf der Staatsstraße zu einem folgenschweren Motorradunfall. Ein 61‑jähriger Deutscher verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr von der Fahrbahn ab und stürzte in die steile Seitenböschung des Passeiertals. Zeugen berichteten, dass die Witterungsbedingungen klar waren, jedoch die Fahrbahn an dieser Stelle wegen häufiger Kurven besonders anspruchsvoll ist.
Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen, die sofortige ärztliche Behandlung erforderten, während seine 62‑jährige Begleiterin nur leichte Prellungen und Schürfwunden davontrug. Beide wurden von den Rettungskräften des Weißen Kreuzes, die örtlichen Freiwilligen Feuerwehr sowie der Ortspolizei und den Carabinieri versorgt und anschließend in das Meraner Krankenhaus transportiert. Dort wurden sie von den Notfallteams weiter betreut.
Der koordinierte Einsatz des Weißen Kreuzes, das über ein modernes Rettungsfahrzeug mit lebensrettender Ausrüstung verfügt, zeigte erneut, wie wichtig gut ausgebildete Ersthelfer in ländlichen Gebieten sind. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Polizei und Carabinieri verlief reibungslos und ermöglichte eine schnelle Versorgung der Verletzten. Der Vorfall erinnert eindringlich daran, dass bei sportlichen Fahrten im Gebirge stets Vorsicht geboten ist und die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen Leben retten kann.
Die Gemeinde St. Leonhard hat bereits angekündigt, die gefährliche Kurve zu überprüfen und gegebenenfalls mit zusätzlichen Warnschildern und verbesserten Fahrbahnbelägen auszustatten, um künftige Unfälle zu verhindern.
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