Dauerzählung 2026: Bozens Haushalte aufgefordert, Daten zu liefern01 / 10 / 2026 | Robert
Im Oktober startet die jährliche Istat-Erhebung, bei der ausgewählte Bozner Haushalte wichtige demografische Daten für die Zukunft bereitstellen
Im Oktober beginnt die alljährliche Dauerzählung der Bevölkerung und der Wohnungen, die vom italienischen Statistikamt Istat in Kooperation mit Astat und den Südtiroler Gemeinden durchgeführt wird. Der Bozner Stadtrat Claudio Della Ratta betont, dass diese Erhebung ein zentrales Instrument sei, um demografische und soziale Entwicklungen lückenlos zu dokumentieren und damit die Planung von Infrastruktur, Bildung und Gesundheitsangeboten zu optimieren.
Seit 2018 erfolgt die Zählung nicht mehr alle zehn Jahre, sondern anhand einer repräsentativen Stichprobe, die jedes Jahr neu gezogen wird. Für das Jahr 2026 wurde Bozen zusammen mit weiteren Gemeinden Südtirols ausgewählt. Nur Haushalte in den festgelegten Stichprobengebieten erhalten ein Schreiben von Istat/Astat und werden gebeten, den Fragebogen online auszufüllen. Die gesammelten Informationen unterliegen strengem Statistikgeheimnis und dem Schutz personenbezogener Daten, sodass eine Auskunftspflicht im öffentlichen Interesse besteht, jedoch keine persönlichen Daten veröffentlicht werden.
Wer den Online-Fragebogen nicht selbst ausfüllen kann, wird ab dem 12. November von einem Erhebungsbeauftragten kontaktiert, um das Interview zu führen. Zusätzlich stehen in den Bürgerzentren geschulte Mitarbeiterinnen für persönliche Unterstützung bereit – nach Terminvereinbarung unter 0471 997808. Für allgemeine Fragen bietet Astat die gebührenfreie Hotline 1510 bis zum 23. Dezember, Montag bis Samstag, von 9 bis 21 Uhr. Die Teilnahme ist freiwillig, aber entscheidend für eine zukunftsfähige Gemeindeplanung.
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