Neue Familienstudie 2026 beleuchtet Südtiroler Familienleben im Wandel01 / 10 / 2026  |  Robert

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Neue Familienstudie 2026 beleuchtet Südtiroler Familienleben im Wandel01 / 10 / 2026  |  Robert

Neue Familienstudie 2026 beleuchtet Südtiroler Familienleben im Wandel<span class="hitradio-master-datum">01 / 10 / 2026  |  Robert</span>

ASTAT und Familienagentur befragen 4.900 Personen, um aktuelle Bedürfnisse, Werte und Betreuungswünsche der Südtiroler Haushalte zu erfassen

In der ersten Oktoberwoche startet Südtirols drittgrößte Familienstudie seit 2016. Das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) arbeitet dabei mit der Familienagentur des Landes zusammen, um ein umfassendes Bild vom aktuellen Leben süditroler Familien zu zeichnen. Eltern, Alleinerziehende und sogar kinderlose Erwachsene im Alter von 18 bis 64 Jahren werden befragt, um Aufschluss über Bedürfnisse, Belastungen und Zukunftserwartungen zu erhalten.

Die Stichprobe umfasst rund 4.900 Personen, die nach einem mehrstufigen Zufallsverfahren ausgewählt wurden, um die Bevölkerungsstruktur exakt abzubilden. Der Fragebogen dauert etwa 20 bis 25 Minuten und kann online oder telefonisch ausgefüllt werden. Er gliedert sich in sieben Module: Familienstrukturen, Wertehaltungen, Kinderbetreuung und -erziehung, Kinderwunsch, Pflege von hilfsbedürftigen Angehörigen, Erwerbsarbeit und Vereinbarkeit sowie Familienförderung.

Die Erhebung läuft bis Jahresende, die Auswertung erfolgt im Anschluss durch das ASTAT. Die Ergebnisse werden im kommenden Jahr veröffentlicht und sollen als Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Familienpolitik dienen. Familienlandesrätin Rosmarie Pamer betont, dass die dynamischen Veränderungen im Familienleben kontinuierliche Daten benötigen, um gezielte Unterstützungsmaßnahmen zu ermöglichen.

Durch die detaillierten Einblicke in Betreuungsmodelle, Erwerbsverhältnisse und persönliche Wertvorstellungen kann die Politik gezielt Programme zur Kinderbetreuung, Elternzeit und Pflege unterstützen. Gleichzeitig eröffnet die Studie einen Diskurs über die Rolle kinderloser Haushalte in einer alternden Gesellschaft. Beobachter hoffen, dass die Daten nicht nur Landespolitik, sondern auch kommunale Initiativen inspirieren, um Südtirol zu einem noch familienfreundlicheren Ort zu machen.

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