Sanitätsbetrieb verzeichnet starken Personalzuwachs und positive Entwicklung in Südtirol07 / 10 / 2026  |  Robert

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Sanitätsbetrieb verzeichnet starken Personalzuwachs und positive Entwicklung in Südtirol07 / 10 / 2026  |  Robert

Sanitätsbetrieb verzeichnet starken Personalzuwachs und positive Entwicklung in Südtirol<span class="hitradio-master-datum">07 / 10 / 2026  |  Robert</span>

Seit 2023 übertrifft der Nettozuwachs bei Ärzten und Pflegekräften die Abgänge, dank verbesserter Arbeitsbedingungen und höherer Zulagen.

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb verzeichnet seit mehreren Jahren steigende Beschäftigtenzahlen. Laut Gesundheitslandesrat Hubert Messner ist nicht nur die Zahl der Abgänge entscheidend, sondern vor allem das Verhältnis von Zugängen zu Abgängen, das seit 2023 durchweg positiv ist.

2023 wurden 170 Ärztinnen und Ärzte eingestellt, während 119 das Haus verließen – ein Überschuss von 51 Fachkräften. Beim Pflege‑ und technischen Personal führte ein Saldo von +132 bei 454 Neueinstellungen gegenüber 322 Abgängen zu einem deutlichen Zuwachs. 2024 blieb der ärztliche Saldo positiv (+16), das nicht‑ärztliche Personal verzeichnete jedoch einen leichten Rückgang von 16 Personen, der 2025 mit einem Plus von 35 wieder ausgeglichen wurde. Im März 2026 standen schließlich 1.602 Ärztinnen und Ärzte sowie 6.144 Pflegekräfte im Dienst – ein Rekord.

Ein zentraler Baustein sind die jüngsten Landeskollektivverträge, die die wöchentliche Arbeitszeit des Pflegepersonals von 38 auf 36 Stunden senkten und zahlreiche Zulagen einführten oder erhöhten. Auch für Ärztinnen und Ärzte wurden neue Zulagen, etwa die Erste‑Hilfe‑Zulage, beschlossen. Das Land stellt dafür rund 50 Millionen Euro jährlich bereit, um das Lohnniveau an das benachbarte Österreich anzugleichen.

Messner betont, dass gute Arbeitsbedingungen ein entscheidender Faktor für Gewinn und Bindung von Fachkräften seien. Angesichts des zweisprachigen Umfelds und des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes müsse Südtirol seine Attraktivität kontinuierlich weiterentwickeln. Der Landesrat warnt, sich nicht auf die positiven Salden auszuruhen, sondern die Sicherung und Weiterentwicklung des Personals als zentrale Aufgabe für die Zukunft des Gesundheitswesens zu sehen.

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