Villnöß kämpft gegen Fototouristen: Strategien für nachhaltigen Besucherverkehr07 / 10 / 2026  |  Robert

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Villnöß kämpft gegen Fototouristen: Strategien für nachhaltigen Besucherverkehr07 / 10 / 2026  |  Robert

Villnöß kämpft gegen Fototouristen: Strategien für nachhaltigen Besucherverkehr<span class="hitradio-master-datum">07 / 10 / 2026  |  Robert</span>

Landesrat Walcher initiiert eine Initiativgruppe, um Besucherströme zu lenken, Naturschutz zu stärken und die Lebensqualität der Einheimischen zu sichern.

Der malerische Ort Villnöß im Herzen Südtirols erlebt seit Jahren einen wachsenden Ansturm von Tagesgästen, vor allem Fototouristinnen und -touristen, die die berühmten Blickachsen auf die Geislergruppe und die Wiesen rund um St. Magdalena festhalten wollen. Überfüllte Busse, stark frequentierte Grünflächen und lange Warteschlangen an den beliebtesten Fotopunkten belasten nicht nur die Infrastruktur, sondern auch die landwirtschaftlichen Flächen und die Lebensqualität der Anwohner.

Um dem entgegenzuwirken, hat Tourismuslandesrat Luis Walcher am 2. Oktober eine Besprechung zum Hotspot‑Management einberufen. Anwesend waren Bürgermeister Peter Pernthaler, Gemeindereferent Richard Obexer, Direktoren aus den Ressorts Land‑ und Forstwirtschaft, Umwelt, Forstdienst, die Agentur Landesdomäne und das IDM. Gemeinsam analysierten sie die aktuelle Situation aus verschiedenen Perspektiven und diskutierten mögliche Sofortmaßnahmen sowie langfristige Strategien.

Walcher schlug die Gründung einer Initiativgruppe vor, die von der IDM koordiniert wird. Ziel ist es, bestehende Studien zu bündeln, Zuständigkeiten zu klären und ein abgestimmtes Maßnahmenpaket zu entwickeln. Im Fokus stehen eine gezielte Lenkung der Besucherströme, ein verbessertes Mobilitäts‑ und Parkraummanagement, der Schutz sensibler Naturräume sowie klare Informationsangebote für Gäste vor und während ihres Aufenthalts. Bürgermeister Pernthaler betonte, dass die Gruppe nun konkrete Lösungen ableiten und konsequent umsetzen müsse, um die Attraktivität des Tals mit dem Erhalt der Natur zu vereinbaren. Die Maßnahmen sollen bereits im kommenden Sommer umgesetzt werden, um den Besucherandrang während der Hochsaison zu mildern.

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