Gemeinsam stark: Wie Südtirols Gemeinden Migration erfolgreich integrieren09 / 10 / 2026  |  Robert

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Gemeinsam stark: Wie Südtirols Gemeinden Migration erfolgreich integrieren09 / 10 / 2026  |  Robert

Gemeinsam stark: Wie Südtirols Gemeinden Migration erfolgreich integrieren<span class="hitradio-master-datum">09 / 10 / 2026  |  Robert</span>

Eine Tagung im Landhaus zeigt, warum Netzwerk, lokale Politik und Sozialdienste Schlüssel für gelungene Integration sind

Am 8. Oktober versammelten sich im Innenhof des Landhauses in Bozen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sozialdiensten und zivilgesellschaftlichen Organisationen, um das drängende Thema Integration von Migrantinnen und Migranten zu diskutieren. Die Koordinierungsstelle für Integration und das Forum Prävention boten den Rahmen für einen intensiven Austausch. Soziallandesrätin Rosmarie Pamer betonte, dass nur ein Zusammenspiel aller Akteure tragfähige Integrationsprojekte ermöglichen könne.

Ein zentraler Punkt war die Rolle der Gemeinden. Verena Wisthaler vom Eurac Research verwies auf eine laufende Studie mit dem ASTAT, die belegt, dass in allen Südtiroler Gemeinden Menschen mit Migrationshintergrund leben. Trotz fehlender Gesetzgebung seien die Kommunen wichtige Schnittstellen, weil sie im täglichen Kontakt mit den Betroffenen stehen. Durch ein starkes Netzwerk von Integrationsbeauftragten und den Austausch untereinander könne man gezielt Unterstützung bieten.

Praxisberichte verdeutlichten, wie konkrete Maßnahmen wirken. Markus Frei vom SAI-Projekt im Eisacktal zeigte, dass Mediation und Begleitung schnell zu Selbstständigkeit führen. Im Vinschgau legt Barbara Wopfner den Fokus auf die Wohnungssuche und befähigt Migrantinnen und Migranten zu eigenständigem Wohnen. Bürgermeister Peter Volgger und Vizebürgermeisterin Martina Comploi unterstrichen, dass übergemeindliche Zusammenarbeit, wie im Grödental, über Jahre hinweg Vertrauen schafft und langfristige Integration sichert.

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