Studienbeihilfe digital: Bürger fordern benutzerfreundliche Verwaltungslösungen im Südtiroler Schuljahr 202610 / 10 / 2026 | Robert
Nach Problemen beim Online-Antrag fordert die Volksanwaltschaft Verbesserungen, während das Amt für Schulfürsorge technische Korrekturen zusichert.
Im Bozner Amt für Schulfürsorge trafen sich Volksanwältin Veronika Meyer, ihr Mitarbeiter Matthias Plazza und Amtsdirektorin Nicol Mastella, um Beschwerden von Bürgern über das neue My‑Civis‑Portal zu erörtern. Viele Antragsteller hatten im März 2026 erstmals die Studienbeihilfe online gestellt, verpassten jedoch im Juni die Sichtung der vorläufigen Ranglisten. Fehlende Korrekturen führten zu falschen Angaben und damit zum Verlust finanzieller Unterstützung für Schülerinnen und Schüler, die nicht zu Hause wohnen.
Mastella versicherte, dass die anfänglichen technischen Störungen inzwischen behoben seien und das Amt weiterhin Hilfestellung beim Ausfüllen der Anträge leistet. Meyer betonte die Bedeutung der Digitalisierung als Fortschritt, der nur funktioniert, wenn die Bevölkerung aktiv einbezogen wird. Sie hob hervor, dass ein kontinuierlicher Dialog zwischen Behörden und Bürgern unverzichtbar sei, um technische Hürden zu beseitigen und die Nutzerfreundlichkeit öffentlicher Systeme zu erhöhen.
Für das kommende Schuljahr plant die Volksanwaltschaft, den Austausch zu intensivieren und die Implementierung benutzerfreundlicher Software weiter zu überwachen. Ziel ist, bürokratische Barrieren abzubauen und sicherzustellen, dass alle Anspruchsberechtigten ihre Studienbeihilfe ohne technische Komplikationen erhalten können.
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