Erste Climate Action Autumn School: Demokratie, Ungleichheit und Klima im Fokus14 / 10 / 2026 | Robert
In Jenesien diskutierten Teilnehmende die Verflechtungen von Klimakrise, sozialer Ungleichheit und schwindender demokratischer Teilhabe und entwickelten konkrete Handlungsoptionen
Vom 2. bis 4. Oktober trafen sich im Jungscharhaus in Nobls zahlreiche Interessierte zur ersten Climate Action Autumn School. Unter dem Leitmotiv ‚Demokratie. Ungleichheit. Klima‘ wurde ein gemeinsames Wochenende gestaltet, das die komplexen Verflechtungen zwischen Klimakrise, sozialer Ungleichheit und der Erosion demokratischer Teilhabe beleuchten sollte.
In intensiven Workshops und partizipativen Sitzungen diskutierten die Teilnehmenden, wie der Klimawandel bestehende Ungleichheiten verstärkt: Reichtum konzentriert sich bei wenigen, die zugleich am stärksten zum Klimakollaps beitragen, während immer mehr Menschen in prekären Verhältnissen leben und sich Anpassungsmaßnahmen nicht leisten können. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Entscheidungen immer weiter von den Bürgern entfernt werden, was autoritären Tendenzen Raum gibt. Die Gespräche führten zu praxisnahen Ideen für die gemeinschaftliche Verwaltung von Gemeingütern und Strategien gegen den Aufstieg rechter Bewegungen.
Die positive Resonanz motivierte die Organisatoren, bereits im Frühjahr eine zweite Veranstaltung zu planen, um die erarbeiteten Strategien zu vertiefen und die Bürgerbeteiligung weiter zu stärken. Climate Action South Tyrol ruft Personen, Vereine und Organisationen auf, sich einzubringen und gemeinsam resilientere Gemeinschaften zu bauen. Die Unterstützung der Autonomen Provinz Bozen hat gezeigt, dass regionale Politik und Zivilgesellschaft Hand in Hand arbeiten können, um den Herausforderungen von Klima, Ungleichheit und Demokratie zu begegnen.
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