Strom mit Freileitung durch das Eisacktal für die Lombardei und Italienische Industriebetriebe19 / 10 / 2026 | HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi
Die Landesregierung hat am 16. Oktober die Wiederaufnahme des Umweltverträglichkeitsverfahrens für die Reorganisation der Hochspannungsleitungen im Eisacktal beschlossen, um die Stromversorgung zu sichern und die Umwelt zu entlasten. Terna AG, der staatliche Hochspannungsnetzbetreiber, hatte darum angesucht.
Das Projekt in Südtirol ist eines der größten Energieinfrastrukturprojekte der letzten Jahrzehnte, bei dem 262,5 Kilometer Freileitungen und 1265 Strommasten abgebaut werden. Landesrat Peter Brunner betont die Notwendigkeit eines modernisierten Stromnetzes im Eisacktal zum Vorteil der Landschaft und der Bevölkerung. Bürger konnten die Projektunterlagen einsehen und zahlreiche Hinweise wurden eingereicht. Der Umweltbeirat hat 29 Einwände geprüft und eine positive Umweltverträglichkeitsprüfung erteilt. Flavio Ruffini von der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz hebt die vorgeschlagenen Optimierungen hervor, darunter die Möglichkeit einer unterirdischen Verlegung einer Hochspannungsleitung. Die Beteiligung der Gemeinden und Grundstücksbesitzer wird weiterhin betont, um den partizipativen Ansatz zu verfolgen und die Projektergebnisse zu verbessern. Das Hochspannungsprojekt soll die Stromversorgung modernisieren und die Lebensqualität steigern.
Offizielle Pressepartner
