SaniTrack-App testet Transparenz in Bozner Notaufnahme für Patient*innen und Angehörige während Wartezeit20 / 10 / 2026  |  Robert

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SaniTrack-App testet Transparenz in Bozner Notaufnahme für Patient*innen und Angehörige während Wartezeit20 / 10 / 2026  |  Robert

SaniTrack-App testet Transparenz in Bozner Notaufnahme für Patient*innen und Angehörige während Wartezeit<span class="hitradio-master-datum">20 / 10 / 2026  |  Robert</span>

Neue digitale Begleitung soll Ungewissheit mindern, Kommunikation stärken und das Personal entlasten – ein Schritt zur patientenzentrierten Notfallversorgung

Am 20. Oktober startete der Südtiroler Sanitätsbetrieb in der Bozner Notaufnahme einen Pilotbetrieb der App SaniTrack. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten, ihre Angehörigen sowie Betreuungspersonen während des gesamten Notfallprozesses mit aktuellen Informationen zu versorgen und so Unsicherheit zu reduzieren.

Die Anwendung wird über einen QR‑Code aktiviert, den jede Person mit einem niedrigen Triage‑Code erhält. Nach dem Scannen zeigt die App in Echtzeit die einzelnen Phasen – von der Triage über die ärztliche Untersuchung bis zu diagnostischen Tests und dem Abschluss – und lässt die Daten auch aus der Ferne abrufen. Sie funktioniert auf allen gängigen Mobilgeräten.

Gesundheitslandesrat Hubert Messner betont, dass Transparenz neben medizinischer Behandlung ein zentraler Bestandteil guter Versorgung sei. Verwaltungsdirektor Dr. Luca Armanaschi ergänzt, dass SaniTrack die Kommunikation verbessert, ohne die eigentlichen Wartezeiten zu verkürzen, und Angehörige außerhalb des Krankenhauses einbinden könne.

Pflegekoordinator Tiziano Garbin sieht in der App zudem ein Mittel, den Druck auf das Personal zu mindern, indem wiederkehrende Informationsanfragen entfallen. Nach erfolgreicher Testphase ist eine Ausweitung auf weitere Notaufnahmen des Landes geplant, um die patientenzentrierte Versorgung flächendeckend zu stärken.

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