Gewalttat in Bozen: Defibrillator-Diebstahl endet nach schwerer Polizisten-Verletzung22 / 10 / 2026  |  Robert

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Gewalttat in Bozen: Defibrillator-Diebstahl endet nach schwerer Polizisten-Verletzung22 / 10 / 2026  |  Robert

Gewalttat in Bozen: Defibrillator-Diebstahl endet nach schwerer Polizisten-Verletzung<span class="hitradio-master-datum">22 / 10 / 2026  |  Robert</span>

Ein 30‑jähriger stahl einen öffentlichen Defibrillator, wehrte sich gewaltsam gegen die Polizei und verletzte einen Beamten schwer

Am Montagabend kam es in Bozens Romstraße zu einer Serie von Straftaten, die die Stadtbewohner erschütterten. Ein 30‑jähriger Einheimischer, bereits vorbestraft, brach die gläserne Eingangstür einer Pizzeria ein, um einen Raub zu begehen. Zeugen berichteten, dass er anschließend flüchtig durch die Straße lief, bevor er erneut auffiel. Die Polizei wurde von Anwohnern alarmiert, die das laute Krachen der zerbrochenen Glastür hörten. Vor Ort sicherten Beamte die Szene und begannen sofort mit Ermittlungen.

Kurz darauf wurde er dabei beobachtet, wie er einen an einem Kreditinstitut montierten Defibrillator mitnehmen wollte. Die Polizei stellte ihn nach kurzer Verfolgung. Der Täter leistete jedoch gewaltsamen Widerstand, schubste einen Beamten und fügte ihm erhebliche Verletzungen zu, die laut ärztlicher Einschätzung acht Tage Heilungszeit erfordern. Zeugen beschrieben den Täter als groß, mit dunkler Jacke und auffälligem Verhalten. Nach dem Angriff wurde der verletzte Polizist sofort medizinisch versorgt und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Der Mann wurde anschließend in die Quästur gebracht und unter Arrest gestellt. Gleichzeitig kontrollierten Polizisten in der Goethestraße einen 42‑jährigen Marokkaner, der eine gestohlene Handtasche und ein Smartphone bei sich trug; das Diebesgut konnte zurückgegeben werden. Weiterhin meldete die Polizei drei Migranten wegen Missachtung von Aufenthaltsverboten sowie einen gambischen Mann wegen Platzverweisinfraktion. Die Ermittler prüfen nun mögliche Zusammenhänge zwischen den Vorfällen und die Rolle des 30‑jährigen Täters im organisierten Kleinkriminalitätsnetz. Die Stadt Bozen betont, dass die Sicherheit im öffentlichen Raum höchste Priorität habe und ruft die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf.

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