Südtiroler Volksmusik in Tirol aufgeführt-Ladins selbstverständlich mit eingebunden.28 / 10 / 2026  |  HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi

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Südtiroler Volksmusik in Tirol aufgeführt-Ladins selbstverständlich mit eingebunden.28 / 10 / 2026  |  HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi

Südtiroler Volksmusik in Tirol aufgeführt-Ladins selbstverständlich mit eingebunden.<span class="hitradio-master-datum">28 / 10 / 2026  |  HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi</span>

50 junge Südtirolerinnen und Südtiroler traten beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb in Innsbruck vor eine Fachjury – Besondere Auszeichnung Geschwister Prünster aus St. Leonhard in Passeier. Vom 22. bis 25. Oktober stand Innsbruck ganz im Zeichen der Volksmusik. Mehr als 700 junge Musikantinnen und Musikanten sowie Sängerinnen und Sänger aus Österreich, Bayern, der Schweiz und Südtirol kamen zum Alpenländischen Volksmusikwettbewerb zusammen. Der alle zwei Jahre ausgetragene Wettbewerb zählt zu den Fixterminen bei jungen volksmusikbegeisterten Menschen im Alpenraum. Mit einem vielseitigen Rahmenprogramm war die Volksmusik an diesen Tagen nicht nur im Congress Innsbruck, sondern auch in der Innsbrucker Innenstadt präsent.

Vier Personen in traditioneller Tracht stehen auf der Bühne und lächeln. Im Hintergrund sind weitere Personen in Trachten zu sehen. Ein Mann hält ein Mikrofon und spricht.

Hauptveranstalter dieses Großereignisses ist der Tiroler Volksmusikverein. Von Südtiroler Seite wird die Veranstaltung durch das Referat Volksmusik der Landesdirektion Deutsche und ladinische Musikschule sowie den Südtiroler Volksmusikverein unterstützt.

Südtirol war mit 50 jungen Südtirolerinnen und Südtirolern vertreten. Viele von ihnen hatten bereits im Frühjahr am Südtiroler Volksmusikwettbewerb teilgenommen und dort wertvolle Wettbewerbserfahrungen gesammelt. Nun stellten sich zwei Gesangsgruppen, neun Instrumentalgruppen und ein Harmonika-Solist in insgesamt zwölf Wertungen den Fachjurys und konnten mit ihren Darbietungen überzeugen.

Fünf Musiker in traditioneller Kleidung spielen auf verschiedene Instrumente in einer gemütlichen Altstadtstraße vor einem Geschäft.

Auch in den Fachjurys war Südtirol vertreten: Als Volksmusikexpertinnen und -experten wirkten die Lehrpersonen Johanna Mader von der Musikschule Sterzing, Gernot Niederfriniger von der Musikschule Oberer Vinschgau und Florin Pallhuber von der Musikschule Klausen/Seis mit. Als Jurykoordinator war Günther Hopfgartner von der Musikschule Bruneck und dem Referat Volksmusik in Innsbruck tätig.

„Es war für mich eine große Freude, die Begeisterung, Leidenschaft und Liebe zur Volksmusik bei den jungen Musikantinnen und Musikanten hautnah miterleben zu dürfen. Es ist beeindruckend, mit welcher musikalischen Qualität, Hingabe und Freude unsere Jugend diese wertvolle Tradition lebt und weiterträgt. Wir können stolz auf unsere Jugend sein – sie zeigt eindrucksvoll, dass die Volksmusik eine lebendige und vielversprechende Zukunft hat“, unterstreicht Koordinator Hopfgartner.

Eine Gruppe von jungen Musikern in traditioneller Tracht spielt Volksmusik. Ein Junge mit Akkordeon sitzt, während drei Mädchen Holzblasinstrumente spielen und ein weiteres Mädchen Harfe spielt. Im Hintergrund ist ein Plakat mit dem Schriftzug 'Referat Volksmusik' zu sehen.

Neben den öffentlichen Wertungen im Congress Innsbruck bot der Wettbewerb ein umfangreiches Rahmenprogramm: Musik in der Altstadt, ein Volkstanzabend sowie eine große Verkaufs- und Informationsausstellung rund um Noten, Trachten und Instrumente machten die Vielfalt der alpenländischen Volksmusik erlebbar.

Den feierlichen Höhepunkt bildete der abschließende Volksmusikfestabend mit der Verleihung der Herma-Haselsteiner-Preise. Mit dieser besonderen Auszeichnung werden Darbietungen gewürdigt, die in vorbildlicher Weise der alpenländischen Volksmusik entsprechen.

Zu den Ausgezeichneten gehörte auch die Südtiroler Gesangsgruppe Geschwister Prünster aus St. Leonhard in Passeier. Elias, Elisabeth, Klara und Thomas Prünster durften einen der Herma-Haselsteiner-Preise entgegennehmen.

Gernot Niederfriniger, Obmann des Südtiroler Volksmusikvereins, zeigte sich besonders von der klanglichen Vielfalt des Wettbewerbs beeindruckt: „Besonders die vielen exzellenten Gesangsgruppen haben den musikalischen Dialekt ihrer Region auf beeindruckende und berührende Weise hörbar gemacht.“

So wurde der Alpenländische Volksmusikwettbewerb einmal mehr zu einem lebendigen Treffpunkt für junge Menschen, die ihre Begeisterung für die Volksmusik teilen und sie mit musikalischem Können, Freude und Eigenständigkeit weitertragen.

Drei Jungen in Trachtenkleidung spielen Trompete vor einem Plakat für Volksmusik.
Sechs Mädchen in traditionellen Trachten singen während einer Veranstaltung vor einem Stand mit Literatur zu Volksmusik.

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