Junge Menschen fordern neue Wohnkonzepte in Südtirols Gemeinden29 / 10 / 2026  |  Robert

Sudtiroler_pressedienst
Darkmode
◄ Zurück zur Übersicht

Junge Menschen fordern neue Wohnkonzepte in Südtirols Gemeinden29 / 10 / 2026  |  Robert

Junge Menschen fordern neue Wohnkonzepte in Südtirols Gemeinden<span class="hitradio-master-datum">29 / 10 / 2026  |  Robert</span>

Der SJR‑Fragebogen liefert Daten, die Gemeinden helfen, die Bedürfnisse der Jugend für bezahlbaren und modernen Wohnraum zu verstehen.

In einer kürzlich abgehaltenen Online‑Sitzung haben der Südtiroler Jugendring (SJR) und der Südtiroler Gemeindenverband alle Gemeinde‑Jugendreferenten und Wohnreferenten eingeladen. Im Zentrum stand die Präsentation des neuen SJR‑Fragebogens zum Thema „Junges Wohnen“. Ziel ist es, den Kommunen ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie die aktuelle Wohnsituation junger Menschen systematisch erfassen und deren Wünsche und Zukunftspläne analysieren können.

Das Projekt‑Team „Junges Wohnen“ entwickelte den Fragebogen, der sowohl in deutscher als auch in italienischer Sprache vorliegt. Im Probelauf in der Gemeinde Lana wurden bereits wertvolle Erkenntnisse gewonnen: Die Jugendlichen äußerten ein starkes Bedürfnis nach bezahlbarem Mietwohnraum, flexiblen Wohnformen und einer besseren Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Olav Lutz, Wohnberater im SJR‑Team, betont, dass solche Daten die strategische Planung der Gemeinden entscheidend verbessern können, weil sie konkrete Handlungsfelder sichtbar machen.

Der SJR stellt den Fragebogen allen interessierten Gemeinden kostenlos zur Verfügung und hofft, dass er bald flächendeckend eingesetzt wird. Mit den gewonnenen Erkenntnissen können Kommunen gezielte Maßnahmen entwickeln – von preisgünstigen Neubauprojekten über Förderprogramme für studentisches Wohnen bis hin zu innovativen Wohn‑Co‑Living‑Modellen. Damit soll Südtirol nicht nur den demografischen Wandel meistern, sondern auch als attraktiver Standort für die junge Generation erhalten bleiben.

Experten wie Dominik Oberstaller vom Gemeindenverband betonen, dass die enge Zusammenarbeit zwischen Jugendorganisationen und Kommunen ein Schlüssel für nachhaltige Wohnpolitik sei. Der Dialog soll künftig regelmäßig stattfinden.

Offizielle Pressepartner