Kran-lastiger Lkw zerstört Tunnel – A22 bei Bozen vorübergehend gesperrt29 / 10 / 2026  |  Robert

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Kran-lastiger Lkw zerstört Tunnel – A22 bei Bozen vorübergehend gesperrt29 / 10 / 2026  |  Robert

Kran-lastiger Lkw zerstört Tunnel – A22 bei Bozen vorübergehend gesperrt<span class="hitradio-master-datum">29 / 10 / 2026  |  Robert</span>

Ein mit Kran beladener Lastwagen rammte im nördlichen Tunnel die Decke, zerstörte Beleuchtung und Schilder, Verkehr kam zum Erliegen

Gegen 17.30 Uhr kollidierte ein schwer beladener Lkw, dessen Kranarm offenbar nicht korrekt gesichert war, mit der Decke des Tunnels bei Kilometer 75 nördlich von Bozen. Der Aufprall zerstörte die gesamte Beleuchtungsanlage und die Verkehrsschilder im Inneren des Tunnels. Rettungskräfte und Polizeibeamte waren sofort vor Ort, um die Lage zu sichern und die Verletzten zu versorgen. Zeugen berichteten von einem lauten Knall und einem grellen Lichtblitz, bevor das Fahrzeug zum Stillstand kam.

Durch die massive Beschädigung musste die Nordfahrbahn zwischen den Mautstellen Bozen Nord und Klausen zunächst komplett gesperrt werden. Nach einer kurzen Vollsperrung konnten die Einsatzkräfte eine Fahrspur wieder freigeben, doch kilometerlange Staus reichten bis nach Bozen Süd. Die Ein- und Ausfahrten in Bozen Nord und Süd wurden zeitweise blockiert, während Techniker mit Hochdruck die defekten Stromkabel und Signalanlagen reparierten. Der Verkehr wurde über die Landesstraßen umgeleitet, was zu zusätzlichen Verzögerungen für Gütertransporte und den täglichen Berufsverkehr führte.

Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Kranarm während der Fahrt entweder nicht ordnungsgemäß befestigt war oder sich unbemerkt angehoben hat. Die Behörden prüfen nun, ob Verstöße gegen die Transportvorschriften vorlagen und planen strengere Kontrollen für Schwertransporte. Inzwischen bleibt der betroffene Tunnelabschnitt bis zur vollständigen Wiederherstellung der Infrastruktur gesperrt, was den Pendlerverkehr weiter belastet. Die Südtiroler Landesregierung hat bereits angekündigt, die Sicherheitsvorschriften für Tunneltransporte zu überarbeiten und künftig strengere Kontrollen einzuführen.

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