Flammendes E‑Auto in Sterzing: Gefahr bei Schnellladestationen nach kurzer Zeit03 / 11 / 2026 | Robert
Ein elektrisch betriebenes Fahrzeug geriet beim Laden in Flammen, die Feuerwehr musste spezielle Maßnahmen ergreifen, um das Feuer zu bändigen
Am Montag gegen 14.00 Uhr meldete die Ortspolizei von Sterzing ein Feuer in der Johann‑Kofler‑Straße. Ein Elektroauto, das an einer öffentlichen Ladestation geladen wurde, stand plötzlich in Flammen. Zeugen berichteten, dass das Fahrzeug bereits beim Anschluss an die Ladesäule zu qualmen begann, bevor die Flammen sichtbar wurden.
Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt reagierte sofort, dämpfte das Feuer zunächst mit Löschschaum und rief den Löschcontainer der Berufsfeuerwehr an. Da Batterien von E‑Autos bei thermischem Durchgehen wieder aufflammen können, wurde das brennende Fahrzeug in einen speziellen Container verladen, der anschließend mit riesigen Wassermengen überflutet wurde. Das Fahrzeug muss nach einem 72‑stündigen Wasserbad vollständig abgekühlt werden, bevor es gefahrlos aus dem Behälter genommen werden kann.
Glücklicherweise blieb der Vorfall unverletzt; weder Fahrer noch Passanten wurden verletzt. Die örtliche Polizei übernahm die Verkehrssicherung und leitete Ermittlungen ein, um die Ursache des Batteriebrandes zu klären. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit von Schnellladestationen und den erforderlichen Rettungsprotokollen auf, die künftig weiter optimiert werden müssen.
Experten betonen, dass regelmäßige Wartung der Batteriemodule und klare Anweisungen für Einsatzkräfte entscheidend sind, um solche Ereignisse zu verhindern. In Südtirol wird nun geprüft, ob zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen an öffentlichen Ladestationen nötig sind, um das Vertrauen der Bevölkerung in die Elektromobilität weiter zu stärken.
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