Feierlicher Festakt in Meran und Bozen zum Tag der Einheit05 / 11 / 2026 | Robert
Staatliche Würdigung von Streitkräften, Zivilgesellschaft und Opfern vergangener Gräueltaten bei Gedenkveranstaltung am Waltherplatz und in Meran unter Präsenz lokaler Führungsriegen.
Am 4. November 2026 versammelten sich in Bozen der Waltherplatz und in Meran der Mazzini-Platz zu den traditionellen Festakten zum Tag der nationalen Einheit und der Streitkräfte. Höchste Vertreterinnen und Vertreter des Landes – Bürgermeister Claudio Corrarati, Regierungskommissärin Maddalena Travaglini, Divisionsgeneral Alberto Vezzoli und weitere – nahmen an den Zeremonien teil, um die historische Bedeutung des Tages zu betonen.
Im Rahmen des Bozener Festaktes wurden den Angehörigen ehemaliger NS‑Deportierter und Zwangsinternierter die Ehrenmedaillen der Republik überreicht. Diese Ehrungen sollen das Gedenken an die dunkelsten Kapitel der Südtiroler Geschichte wachhalten. Zusätzlich erhielten Bürgerinnen und Bürger, die sich durch außerordentliches gesellschaftliches Engagement und Zivilcourage ausgezeichnet haben, das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik.
Auch in Meran wurde am Alpini‑Denkmal ein Kranz zu Ehren der Gefallenen niedergelegt. Anwesend waren der beigeordnete Vizepräfekt Dr. Gianluca Facchini, der Stadtrat Daniele Di Lucrezia und die Stadträtin Antonella Costanzo. Nach der Fahnenhissung verlas Oberst Federico Gaiardoni, Kommandant des Logistikregiments “Julia”, die Botschaft des Präsidenten Sergio Mattarella, die die Freiheit und den gemeinsamen Zukunftsgedanken betonte.
Die beiden Veranstaltungen verdeutlichen, wie eng die Erinnerung an das Vergangene mit dem heutigen Einsatz für Sicherheit und Zusammenhalt verknüpft ist. Sie erinnern die Südtiroler Bevölkerung daran, dass Freiheit verteidigt und Zukunft gestaltet werden muss – im Geiste von Respekt, Verantwortung und Gemeinschaft.
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