Südtiroler Freiheit fordert strengere Kontrollen bei Auslandsüberweisungen und Beitragsvergabe05 / 11 / 2026  |  Robert

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Südtiroler Freiheit fordert strengere Kontrollen bei Auslandsüberweisungen und Beitragsvergabe05 / 11 / 2026  |  Robert

Südtiroler Freiheit fordert strengere Kontrollen bei Auslandsüberweisungen und Beitragsvergabe<span class="hitradio-master-datum">05 / 11 / 2026  |  Robert</span>

Die stark steigenden Geldflüsse aus Südtirol in die Heimatländer werfen Fragen zur Fairness der staatlichen Unterstützungsleistungen auf

Bozen – Die Südtiroler Freiheit zeigt sich alarmiert über den dramatischen Anstieg der Geldüberweisungen ins Ausland. Laut ASTAT stiegen die Auslandsflüsse von rund zwölf Millionen Euro im Jahr 2005 auf 28 Millionen Euro 2012 und erreichten 2022 beeindruckende 89 Millionen Euro – ein Plus von 217,2 Prozent innerhalb eines Jahrzehnts. Während die ausländische Bevölkerung um 19,4 Prozent wuchs, vervielfachten sich die Überweisungen deutlich.

Landtagsabgeordneter Hannes Rabensteiner fordert von der Landesregierung Auskunft, ob diese Geldströme bei der Vergabe von öffentlichen Beiträgen berücksichtigt werden. In einer formellen Anfrage will er klären, inwiefern die Eigenerklärungen von Ausländern über Vermögen im Herkunftsland geprüft werden. Er weist darauf hin, dass nur Bargeldüberweisungen über offizielle Kanäle erfasst werden, private Banktransfers und Geldflüsse eingebürgerter Personen jedoch unberücksichtigt bleiben.

Die Südtiroler Freiheit fordert eine umfassende Systemüberprüfung: strengere Kontrollen von Vermögen, Wohn- und Familiensituation ausländischer Antragsteller, klare Strafen bei Falschangaben und eine grundsätzliche Neubewertung der Beitragsvergabe an Nicht‑Einheimische. Laut einer Umfrage können viele Einheimische kaum Rücklagen bilden, während einige Ausländer jährlich mehrere Tausend Euro in ihre Heimat schicken. Rabensteiner betont, dass die tatsächliche Bedürftigkeit und Berechtigung zum Bezug von Steuergeldern transparent geprüft werden muss.

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