Internationaler Archäologie-Austausch stärkt Südtirols Forschung und Tourismus im Vinschgau07 / 11 / 2026  |  Robert

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Internationaler Archäologie-Austausch stärkt Südtirols Forschung und Tourismus im Vinschgau07 / 11 / 2026  |  Robert

Internationaler Archäologie-Austausch stärkt Südtirols Forschung und Tourismus im Vinschgau<span class="hitradio-master-datum">07 / 11 / 2026  |  Robert</span>

Im Rahmen des Erasmus+ Job‑Shadowing‑programms trafen sich Experten aus Schnalstal und Olmütz, um Methoden, Kommunikation und Museumsarbeit auszutauschen.

Der archeoParc Schnalstal und das Archäologische Zentrum Olomouc (ACO) haben im vergangenen Jahr das Erasmus+ Job‑Shadowing‑Programm genutzt, um einen intensiven fachlichen Austausch zu ermöglichen. Im Sommer fand in Schnals die Abschlusskonferenz statt, bei der die beiden Teams ihre Erkenntnisse präsentierten und gemeinsam Hospitationen im Alltag des archeoParc durchführten. Ziel war es, die Hochgebirgsarchäologie, das Führungskonzept des Parks sowie die Vermittlung von Archäologie im musealen Kontext zu beleuchten.

Besonders hervorzuheben war Rubert Gietls Vortrag über die Alpin‑ und Gletscherarchäologie im Vinschgau, in dem er Methoden und Herausforderungen bei hochalpinen Grabungen erläuterte. Laura Hitthaler, Direktorin der Tourismusgenossenschaft Schnalstal, betonte die Bedeutung von Kommunikationsstrategien für unvergessliche Erlebnisse und zeigte, wie Destinationsmarketing Museen als Erlebnisorte stärkt. Die tschechischen Besucher zeigten sich begeistert von den aktivierenden Tagesprogrammen, die praktische Einblicke in die Urgeschichte boten.

„Durch scheinbar einfache Tätigkeiten versteht man den Aufwand und das Geschick der Urzeit“, fasste Pressesprecherin Nikola Jandová die Eindrücke zusammen und plant, die Methoden für ihre Arbeit in Olomouc zu adaptieren. Sara Weithaler, Projektkoordinatorin des archeoParc, hob den gegenseitigen Nutzen hervor: neue Perspektiven, Einblicke in Organisationsstrukturen und die Stärkung internationaler Netzwerke. Abschließend dankten Johanna Niederkofler und Jaroslav Peška den Teilnehmenden bei einem traditionellen Abendessen am Finailhof, während die Partner bereits die Entwicklung eines digitalen Besuchsbegleiters in tschechischer Sprache für künftige Besucher vorbereiten.

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