Valparola-Pass: Zweispuriger Verkehr ab 29. November29 / 11 / 2024

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Valparola-Pass: Zweispuriger Verkehr ab 29. November29 / 11 / 2024

Nach intensiven Bauarbeiten wird die Landesstraße 37 am Valparola-Pass ab dem 29. November wieder zweispurig für den Verkehr freigegeben. Ab 16:30 Uhr können Autos und Motorräder die beliebte Strecke zwischen St. Kassian und der Grenze zur Provinz Belluno wieder in beiden Richtungen befahren, wie Davide Ziller vom Landesamt für Straßenbau Nord-Ost bekanntgab.

Sicherungsmaßnahmen für mehr Stabilität
Die Bauarbeiten an der Passstraße, die durch ihre exponierte Lage oft von Lawinen und Hangrutschungen betroffen ist, zielen auf eine langfristige Stabilisierung und Neuverlegung der Strecke. Der aktuell sanierte Abschnitt erstreckt sich über 1,7 Kilometer und wurde während der Bauzeit für den Verkehr komplett gesperrt. Nach der Winterpause sollen die Arbeiten wieder aufgenommen werden.

Wichtige Infrastruktur für Sicherheit und Mobilität
„Die Eingriffe sind essenziell, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und die Erreichbarkeit des Gadertals zu verbessern“, erklärte Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Besonders hervorzuheben ist die geplante Fahrradspur, die längste auf einer Passstraße in Südtirol. Diese Maßnahme soll die Attraktivität der Region für Radsportler erhöhen und gleichzeitig nachhaltige Mobilität fördern.

Olympia 2026 als Treiber für die Infrastrukturprojekte
Die Baumaßnahmen am Valparola-Pass sind Teil der umfangreichen Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele 2026. Neben der Sicherung und Modernisierung der Passstraße umfassen die Projekte des Landes auch die Bahnschleife im Riggertal, neue Anbindungen an Bahnhöfe im Pustertal und Verbesserungen an Kreuzungen. Diese Vorhaben werden größtenteils vom italienischen Infrastrukturministerium finanziert und sollen sowohl die Sicherheit als auch die Lebensqualität in der Region steigern.

Fazit
Die Wiedereröffnung der zweispurigen Passstraße ist ein wichtiger Meilenstein für die Mobilität in Südtirol. Neben der Verbesserung der Verkehrssicherheit ebnet das Projekt den Weg für eine nachhaltige und moderne Infrastruktur, die sowohl den lokalen Bedürfnissen als auch den Anforderungen der Olympischen Winterspiele gerecht wird.

Foto: LPA/Landesabteilung Tiefbau

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