Jahrbuch zur Einwanderung 2025 vorgestellt05 / 11 / 2025

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Jahrbuch zur Einwanderung 2025 vorgestellt05 / 11 / 2025

Jahrbuch zur Einwanderung 2025 vorgestellt<span class="hitradio-master-datum">05 / 11 / 2025</span>
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Daten zur Einwanderung in Buch zusammengefasst – Der Ausländeranteil in Südtirol beträgt 10,7 Prozent. Ende 2024 lebten laut dem Institut für Statistik ISTAT 57.857 Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft in Südtirol, was über dem italienischen Durchschnitt von 9,2 Prozent liegt. Im Vergleich zu 2023 ist die Zahl um fast 2000 Personen gestiegen. Zudem erhielten 1935 Menschen im Jahr 2024 die italienische Staatsbürgerschaft. Diese Informationen stammen aus dem Jahrbuch zur Einwanderung 2025 der IDOS, das am 4. November von den Verfassern Matthias Oberbacher und Fernando Biague, sowie Landesrätin Rosmarie Pamer und Barbara Bogoni vorgestellt wurde.

Soziallandesrätin Rosmarie Pamer sagt: „Als Politik müssen wir Bedingungen schaffen, die Integration ermöglichen. Dies geschieht in der Schule, am Arbeitsplatz und in der Nachbarschaft. Integration funktioniert nur, wo Menschen sich treffen und Respekt, Sprache sowie Teilhabe gefördert werden.“

Etwas mehr als die Hälfte der Zugewanderten sind Frauen (51,3 Prozent). Viele von ihnen sind jung: 65,2 Prozent sind unter 45 Jahre alt, fast ein Fünftel davon Kinder und Jugendliche. Nur 6,9 Prozent der Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft sind älter als 64 Jahre. Die meisten Zugewanderten kommen aus Europa (61,5 Prozent). Danach folgen Asien (20,1 Prozent), Afrika (13,5 Prozent) und Amerika (4,8 Prozent). Die größten Gruppen stammen aus Albanien, Deutschland, Pakistan, Rumänien und Marokko. Ende 2024 hatten 36.888 Personen aus Nicht-EU-Staaten eine gültige Aufenthaltsgenehmigung.

Auch in den Schulen zeigt sich die Vielfalt. Im Schuljahr 2024/2025 besuchten 11.577 ausländische Schülerinnen und Schüler eine Bildungseinrichtung in Südtirol. Das sind 12,7 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Südtirols Schulen. Der Anteil ist in italienischsprachigen Schulen am höchsten und in deutschsprachigen und ladinischsprachigen Schulen niedriger.

Am Arbeitsmarkt waren 34.500 Menschen aus dem Ausland beschäftigt, rund 6 Prozent mehr als im Jahr davor. Viele von ihnen kommen aus Rumänien, Albanien und Pakistan. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,9 Prozent und ist damit höher als bei einheimischen Personen.

Matthias Oberbacher, Co-Autor des Südtirol betreffenden Teils des Jahrbuchs, betont die Bedeutung der Migration für Gesellschaft und Wirtschaft: „Migration ist eine Herausforderung, aber auch eine Chance. Südtirol zieht viele Menschen an, weil es hier Wohlstand gibt. Gut zehn Prozent der arbeitenden Bevölkerung stammen aus dem Ausland, und wir sind auf sie angewiesen – in allen Bereichen, ob im Tourismus, in der Pflege, im Baugewerbe oder in der Industrie.“

Auch die Zahl der Unternehmen von Zugewanderten ist weiter gestiegen. 2024 gab es 5528 Betriebe, die von Menschen mit ausländischer Herkunft geführt wurden. Das sind rund vier Prozent mehr als 2023. Etwa ein Fünftel dieser Betriebe wird von Frauen geleitet.

Das Jahrbuch zur Einwanderung 2025 fasst die wichtigsten Daten zu Migration, Bildung, Arbeit und Integration in Südtirol zusammen. Es ist im Büro der Koordinationsstelle für Integration (KOI) erhältlich und eine Zusammenfassung ist online unter http://www.dossierimmigrazione.it verfügbar.

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