Misshandlungen bei Senioren31 / 01 / 2026
In den Morgenstunden hat die NAS in Rom im Bereich der Castelli Romani sieben Maßnahmen ergriffen, darunter sechs Berufsverbote und ein Aufenthaltsverbot. Diese wurden vom G.I.P. des Tribunals von Velletri auf Antrag der Staatsanwaltschaft erlassen, die aufgrund der Schwere der Taten Hausarrest für mehrere Sozial- und Gesundheitsarbeiter sowie den gesetzlichen Vertreter einer Seniorenresidenz in Grottaferrata beantragt hatte.

Die Sicherungsmaßnahmen wurden am Ende einer komplexen und detaillierten Ermittlung durchgeführt, die von der Antibetrugs- und Gesundheitsabteilung der Hauptstadt geleitet wurde. Die Ermittlungen stammen aus einer Anzeige eines Angehörigen eines älteren Gast in der Gemeinschaftsunterkunft und sammelten Beweise für wiederholte Misshandlungen und anhaltende Übergriffe gegenüber den Senioren, die in die Obhut des sozialen Hilfspersonals gegeben wurden. Laut der Anklagehypothese waren die Sozialhilfeanbieter zahlenmäßig unzureichend im Verhältnis zu den Bedürfnissen und handelten routinemäßig, wobei sie die Abwesenheit jeglicher Aufsicht über das Handeln ihrer Mitarbeiter durch den Verantwortlichen der Einrichtung ausnutzten. Sie verübten schädliche Handlungen gegen die psychische und physische Integrität der Assistierten und ließen sie in einem allgemein feindlichen und gleichgültigen Klima gegenüber ihren grundlegenden Bedürfnissen zurück. Die Ermittlungen der NAS haben ergeben, dass die Senioren, neben Beleidigungen, über Nacht in ihren Betten liegen gelassen wurden, in ihrem Urin und mit nicht von Ärzten verschriebenen Medikamenten und Schlafmitteln zum Einschlafen gebracht oder nicht genehmigten Fixiermitteln ausgesetzt wurden.
Die Carabinieri der NAS haben belastende Beweise gesammelt, die zur Verhängung von Sicherungsmaßnahmen gegen sechs Sozialhilfearbeiter und den Leiter einer Seniorenunterkunft führten. Weitere Mitteilungen über den Abschluss der Ermittlungen wurden gegen zusätzliche Beschuldigte aufgrund ähnlicher Straftaten erlassen, wobei die Unschuldsvermutung bis zu einem endgültigen Urteil gilt.
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