Hochwasserschutz in Eppan: Wildbachverbauung sichert den Furglauerbach02 / 04 / 2026

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Hochwasserschutz in Eppan: Wildbachverbauung sichert den Furglauerbach02 / 04 / 2026

Hochwasserschutz in Eppan: Wildbachverbauung sichert den Furglauerbach<span class="hitradio-master-datum">02 / 04 / 2026</span>

Um die Sicherheit der Anrainer zu gewährleisten, führt das Land umfangreiche Schutzmaßnahmen am Furglauerbach durch. Neue Konsolidierungssperren und ein breiteres Bachbett sollen künftig vor Murenabgängen und Überschwemmungen schützen.

Aerial view of mountains with diverse vegetation, including evergreen trees and autumn foliage, alongside a snow-covered area and a winding river.
Foto: LPA/Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd in der Agentur für Bevölkerungsschutz

Wetterextreme und heftige Niederschläge stellen die Gewässer in Südtirol immer wieder auf eine harte Probe. Um für künftige Unwetterereignisse besser gerüstet zu sein und die lokale Bevölkerung zu schützen, hat das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd umfangreiche Arbeiten am Furglauerbach in der Gemeinde Eppan in Angriff genommen.

Der Furglauerbach, der sich bei Starkregen schnell in einen reißenden Wildbach verwandeln kann, barg in der Vergangenheit wiederholt ein gewisses Gefahrenpotenzial für die angrenzenden Siedlungsgebiete und landwirtschaftlichen Flächen. Die Techniker und Arbeiter des Landes sind nun dabei, das Bachbett nachhaltig zu sichern. Das zentrale Element der Baumaßnahmen ist die Errichtung neuer Konsolidierungssperren aus Zyklopensteinen und Beton. Diese massiven Bauwerke sollen die Fließgeschwindigkeit des Wassers drosseln und verhindern, dass sich der Bach bei Hochwasser immer tiefer in den Untergrund gräbt.

Zivilschutzlandesrat Peter Brunner macht deutlich, wie essenziell solche präventiven Eingriffe sind: „Der Schutz unseres Lebensraumes hat absolute Priorität. Mit der gezielten Verbauung unserer Wildbäche minimieren wir das Risiko von Überschwemmungen und Murenabgängen. Jeder Euro, den wir heute in die Prävention stecken, erspart uns morgen ein Vielfaches an Schadensbehebung und schützt im Ernstfall Menschenleben.“

Zusätzlich zur Errichtung der Sperren wird das Bachbett an kritischen Stellen aufgeweitet, um dem Wasser mehr Raum zu geben. Gleichzeitig wird angesammeltes Geschiebe – also Geröll, Schlamm und Totholz – aus dem Bachlauf entfernt, damit es bei einem Hochwasser nicht zu gefährlichen Verklausungen an Brücken oder Engstellen kommt. Auch auf die ökologische Aufwertung des Gewässers wird bei den Arbeiten geachtet, um Flora und Fauna möglichst wenig zu beeinträchtigen.

Die Arbeiten am Furglauerbach schreiten zügig voran und sollen noch vor den kritischen Sommergewittern weitgehend abgeschlossen sein. Für die Anrainer in der Umgebung bedeutet das eine spürbare Entlastung und ein großes Stück mehr Sicherheit vor den Launen der Natur.

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