Bildungsjahr 2025/26 an italienischen Schulen in Zahlen22 / 07 / 2026

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Bildungsjahr 2025/26 an italienischen Schulen in Zahlen22 / 07 / 2026

Bildungsjahr 2025/26 an italienischen Schulen in Zahlen<span class="hitradio-master-datum">22 / 07 / 2026</span>

Italienische Bildungsdirektion zieht Bilanz – Stabile Schülerzahlen, Ausbau der Mehrsprachigkeit und digitale Innovation prägen das Schuljahr.

Im Rahmen einer Bilanzierung hat die Italienische Bildungsdirektion die wichtigsten Daten und Statistiken für das Bildungsjahr 2025/26 vorgelegt. Die Zahlen bieten einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der italienischsprachigen Kindergärten, Grund-, Mittel- und Oberschulen sowie der Berufsbildung in Südtirol.

Insgesamt besuchten im vergangenen Schuljahr über 22.000 Kinder und Jugendliche die italienischsprachigen Bildungseinrichtungen des Landes. Die Schülerzahlen zeigten sich im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil, mit einem leichten Zuwachs im Bereich der Sekundarstufe II (Oberschulen) und den Fachoberschulen.

Schwerpunkte des Bildungsjahres:

  • Förderung der Mehrsprachigkeit: Ein zentraler Pfeiler blieb das Modell des CLIL-Unterrichts (Content and Language Integrated Learning), bei dem Sachfächer auf Deutsch und Englisch unterrichtet werden. Der Ausbau bilingualer Zugänge im Kindergarten und in der Grundschule wurde weiter vorangetrieben.
  • Inklusion und Integration: Das italienische Schulsystem verzeichnete weiterhin einen hohen Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Nicht-Südtiroler Herkunftskultur. Durch gezielte Sprachförderkurse und den Einsatz von Sprach- und Kulturmittlern wurde die schulische Inklusion gestärkt.
  • MINT und Digitalisierung: An den Oberschulen wurden die Investitionen in digitale Lehrinhalte, moderne Labore und MINT-Projekte (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im Rahmen der nationalen Aufbau- und Resilienzpläne (PNRR) intensiviert.

Italienisch-Bildungslandesrat Marco Galateo und Bildungsdirektor Vincenzo Gullotta zeigten sich zufrieden mit den erreichten Ergebnissen. Beide betonten, dass die italienische Schule in Südtirol nicht nur Fachwissen vermitteln, sondern als Ort der Begegnung und des interkulturellen Dialogs die Jugendlichen optimal auf eine mehrsprachige und globale Arbeitswelt vorbereiten wolle.

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