Acht Fahrzeugkollision auf der MeBo: Mairs Forderung nach Aufklärung12 / 09 / 2026  |  Robert

Darkmode
◄ Zurück zur Übersicht

Acht Fahrzeugkollision auf der MeBo: Mairs Forderung nach Aufklärung12 / 09 / 2026  |  Robert

Acht Fahrzeugkollision auf der MeBo: Mairs Forderung nach Aufklärung<span class="hitradio-master-datum">12 / 09 / 2026  |  Robert</span>

Ein schwerer Verkehrsunfall mit acht Fahrzeugen, drei Verletzten und fehlender Polizeipräsenz fordert sofortige Maßnahmen auf der Schnellstraße

Am Mittwochabend, dem 9. September, kam es auf der regennassen MeBo bei Vilpian zu einer Kettenreaktion, bei der acht Fahrzeuge ineinander gerieten. Durch das Ausrutschen auf der nassen Fahrbahn entstanden massive Aufprälle, die drei Personen verletzten – darunter eine schwangere Frau – und sie in das Bozner Krankenhaus brachten. Glücklicherweise gab es keine lebensbedrohlichen Verletzungen, doch der Vorfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der stark befahrenen Schnellstraße. Die Wetterlage verschärfte die Situation, da die Sicht durch starken Regen stark reduziert war.

Vor Ort waren die Freiwillige Feuerwehr Vilpian und der Rettungsdienst sofort einsatzbereit, sicherten die Gefahrenzone und leisteten erste Hilfe. Trotz ihrer schnellen Reaktion fehlten jedoch sowohl die Verkehrspolizei als auch die Carabinieri – ein Umstand, den Landesrätin Ulli Mair (Freiheitliche) als inakzeptabel bezeichnete. Sie kritisierte, dass die freiwilligen Kräfte stundenlang auf staatliche Ordnungshüter warten mussten und betonte, dass die polizeiliche Unfallaufnahme nicht in deren Aufgabenbereich falle. Mair wies zudem darauf hin, dass die fehlende Polizeipräsenz das Risiko weiterer Unfälle erhöhe.

Mair forderte eine sofortige Aufklärung des Vorfalls und eine dauerhafte Lösung, damit bei zukünftigen Großunfällen schnell Verstärkung aus anderen Landesteilen bereitgestellt wird. Sie verwies darauf, dass ähnliche Situationen landesweit wiederholt auftreten und die angespannte Personalsituation bei den Behörden keine Entschuldigung für das Fehlen von Einsatzkräften sei. Abschließend dankte sie den freiwilligen Feuerwehrleuten für ihren professionellen Einsatz und betonte, dass deren Sicherheit höchste Priorität haben muss. Sie forderte zudem, dass die Regierung klare Protokolle für die Zusammenarbeit zwischen freiwilligen Kräften und staatlichen Behörden etabliere.

Offizielle Pressepartner