Gemeinnütziger Mietwohnbau: 150 neue Wohnungen in Südtirol auf dem Vormarsch30 / 09 / 2026  |  Robert

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Gemeinnütziger Mietwohnbau: 150 neue Wohnungen in Südtirol auf dem Vormarsch30 / 09 / 2026  |  Robert

Gemeinnütziger Mietwohnbau: 150 neue Wohnungen in Südtirol auf dem Vormarsch<span class="hitradio-master-datum">30 / 09 / 2026  |  Robert</span>

Landesrätin Ulli Mair feiert den starken Start des Förderprogramms, das vor allem Sanierung und Wiedergewinnung unterstützt.

Seit Anfang 2025 setzt Südtirol mit dem gemeinnützigen Mietwohnbau ein neues Signal für bezahlbaren Wohnraum. Die Bewerbungsfrist für das Jahr 2026 ist im August abgelaufen und 17 öffentliche sowie gemeinnützige Träger haben Anträge eingereicht. Bei vollständiger Bewilligung ergeben sich rund 150 neue Mietwohnungen mit einem Mietzins, der mindestens fünf Prozent unter dem Landesdurchschnitt liegt.

Erstaunlich ist, dass die Mehrheit der Gesuche Sanierungs- und Wiedergewinnungsprojekte umfasst. Kirchliche Einrichtungen, Pfarreien und Stiftungen bringen ungenutzte Altbauten ein, die dank des Fördermodells wiederbelebt werden können. Neben kleineren Vorhaben mit bis zu zehn Einheiten gibt es auch größere Anträge für bis zu dreißig Wohnungen, was zeigt, dass das Modell sowohl lokale Kleinstädte als auch umfangreichere Bauvorhaben adressiert. Die Gemeinden werden jedoch aufgefordert, weitere geeignete Flächen für Neubau bereitzustellen.

Landesrätin Ulli Mair sieht in den 150 geplanten Einheiten einen vielversprechenden Start und betont den Impuls, den die neue Förderschiene dem gesamten Wohnungsmarkt gibt. Die Träger verpflichten sich, die Wohnungen mindestens 30 Jahre lang an ortsansässige Mieter zu vergünstigten Konditionen zu vermieten, während das Land die Planungs‑ und Baukosten teilt. Beobachter erwarten, dass das Modell in den kommenden Jahren noch stärker ausgebaut wird.

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