Könnte das urbanistische Denken zu den Praktiken der 1920er Jahre und zu Monofunktionen zurückkehren
22/04/2026
22 / 04 / 2026

Darkmode
◄ Zurück zur Übersicht

Könnte das urbanistische Denken zu den Praktiken der 1920er Jahre und zu Monofunktionen zurückkehren
22/04/2026
22 / 04 / 2026

Könnte das urbanistische Denken zu den Praktiken der 1920er Jahre und zu Monofunktionen zurückkehren<div style="font-size: 13px; color: #ffffff; font-weight: bold; margin-top: 8px; background: rgba(0,0,0,0.5); display: inline-block; padding: 3px 8px; border-radius: 4px; line-height: 1;">22/04/2026</div><span class="hitradio-master-datum">22 / 04 / 2026</span>

Kolumnist des „Abendtelegramms“, Architekt und Geschäftsführer des Büros FUTURA-ARCHITECTS, Oleg Manov, beschreibt das moderne Büro und dessen Entwicklung. Früher war das Büro ein Ort mit vielen Angestellten, die in kleinen Zellen arbeiteten. In den frühen 2000er Jahren waren die Büros oft von sowjetischem Erbe geprägt. Seit den 2010er Jahren kamen Menschenzentrierte Konzepte auf, und Remote-Arbeit wurde populär. Büros wurden flexibler, mit Entspannungszonen und mehr Komfort. Nach der Pandemie stieg die Nachfrage nach Büroflächen zwar wieder, aber die Fernarbeit hatte einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Viele Geschäftszentren sind nach 18:00 Uhr leer, was die Flächennutzung ineffizient macht. Der Trend geht zu Mischformen mit Freizeitbereichen und Geschäften. In Moskau und Sankt Petersburg entwickeln sich neue Wohnviertel mit Zugang zu Arbeit, Unterhaltung und Grünflächen. Die Zukunft könnte jedoch einen Rückschritt zu den Praktiken der Vergangenheit bringen, wenn der Reiz der neuen Büroformen nachlässt. Geschäftszentren wandeln sich in „Clubbüros“, die ein Gefühl von Zugehörigkeit und Exklusivität bieten.

Moderne Architektur entlang eines Flusses bei Sonnenuntergang, mit futuristischen Gebäuden und einer belebten Uferpromenade.

Offizielle Pressepartner