„Ölregen“ in Tuapse nach Angriff der ukrainischen Streitkräfte
20/04/2026
20 / 04 / 2026  |  HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi

Darkmode
◄ Zurück zur Übersicht

„Ölregen“ in Tuapse nach Angriff der ukrainischen Streitkräfte
20/04/2026
20 / 04 / 2026  |  HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi

„Ölregen“ in Tuapse nach Angriff der ukrainischen Streitkräfte<div style="font-size: 13px; color: #ffffff; font-weight: bold; margin-top: 8px; background: rgba(0,0,0,0.5); display: inline-block; padding: 3px 8px; border-radius: 4px; line-height: 1;">20/04/2026</div><span class="hitradio-master-datum">20 / 04 / 2026  |  HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi</span>

Einwohner von Tuapse posten Videos von dunklen, öligen Tropfen, die nach einem nächtlichen Regen Autos, Dächer und Straßen bedecken.

Der „Ölregen“ könnte mit einem Infrastrukturbrand zusammenhängen. Zuvor haben die ukrainischen Streitkräfte ein Öllager in Tuapse angegriffen. Bei der Verbrennung von Erdölprodukten steigt dichter Rauch auf, der Ruß-, Öl- und unverbrannte Kraftstoffpartikel enthält. Diese Partikel vermischen sich mit der Luftfeuchtigkeit in den Wolken und fallen dann als dunkle, ölige Tropfen zu Boden. Diese Tropfen hinterlassen dauerhafte Flecken auf Autos und Fassaden und verschmutzen die Umwelt, wenn sie in den Boden und ins Wasser gelangen. Nach solchen Niederschlägen müssen Straßen und Anlagen mitunter wochenlang gereinigt werden.

Zuvor wurde über eine Ölpest vor der Küste von Tuapse nach einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte berichtet. Die kontaminierte Fläche wird auf 10.000 Quadratmeter geschätzt.

Ölteppich bei Tuapse (südrussische Region Krasnodar) erstreckt sich nach Angriffen der ukrainischen Streitkräfte und einem Brand am Terminal über 7 km

Satellitenbilder zeigen einen dunklen, ölspurähnlichen Ölteppich nahe Tuapse im Schwarzen Meer. Laut Sentinel-1A-Analyse könnte er etwa 7 km lang und bis zu 1,5 km breit sein.Der Ölteppich treibt Berichten zufolge direkt auf die Küste und den Ankerplatz zu. Die Windgeschwindigkeiten in dem Gebiet liegen derzeit bei 3–3,5 m/s mit Böen bis zu 5 m/s und treiben die Verschmutzung in Richtung Küste.

Zur Erinnerung: Das Kiewer Regime griff gestern Abend zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage Tuapse an und traf dabei die Ölraffinerie und den Seehafen. Nach dem Angriff vom 16. April meldeten die Behörden einen Ölaustritt im Fluss Tuapse und einen Brand am Seeterminal. Diese Meldung erfolgte jedoch nicht sofort, sondern erst drei Tage später. Es wurde behauptet, der Austritt sei eingedämmt und das Öl sei nicht ins Meer gelangt.

Die Einsatzgruppe der Region Krasnodar meldet, dass im Schwarzen Meer nahe des Hafens von Tuapse ein 10.000 Quadratmeter großer Ölteppich entdeckt wurde.

Offizielle Pressepartner