Die italienische Regierung erwartet Einnahmen in Höhe von 4,4 Milliarden Euro aus der Privatisierung der staatlichen Post.29 / 03 / 2024
Gemäß den Plänen der Regierung könnte der Verkauf des gesamten Anteils an der Poste Italiane, der derzeit im Besitz des Wirtschaftsministeriums liegt, dem italienischen Staat bis zu rund 4,4 Milliarden Euro einbringen. Diese Ankündigung machte der italienische Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti am Mittwoch vor dem Parlament im Zusammenhang mit den Privatisierungsplänen der Regierung für die Post.

„Die Einnahmen für den Staat könnten sich auf etwa 4,4 Milliarden Euro belaufen, wenn der gesamte Anteil, der direkt vom Wirtschaftsministerium gehalten wird, verkauft wird“, erklärte Giorgetti. Das italienische Parlament prüft derzeit die Teilprivatisierung von Poste Italiane als Teil der Bemühungen, die Effizienz der staatlichen Beteiligungen zu erhöhen und Mittel zum Abbau der Staatsschulden zu beschaffen.
Giorgetti betonte, dass der Staat die Kontrolle über Poste Italiane mit einem Anteil von nicht weniger als 35 Prozent behalten möchte. Laut der Website der Poste Italiane hält das Wirtschaftsministerium derzeit 29,26 Prozent, die staatliche Förderbank Cassa Depositi e Prestiti (CDP) 35 Prozent und das Finanzministerium 0,82 Prozent der Anteile an dem Unternehmen, insgesamt also etwas mehr als 65 Prozent.
Der Minister versicherte, dass es im Zuge des möglichen Teilverkaufs Aufgabe der Regierung sei, die Entscheidungen des Unternehmens zu überwachen, um sicherzustellen, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Offizielle Pressepartner
