Renovierung des Gerichtsgebäudes in Bozen: Bianchi trifft Bortolotti16 / 05 / 2024
Landesrat Christian Bianchi und Landesgerichtspräsidentin Francesca Bortolotti haben sich über die erforderlichen Renovierungsarbeiten am Gerichtsgebäude ausgetauscht.

Bei einem Treffen präsentierten Landesrat Christian Bianchi und Daniel Bedin, Direktor der Landesabteilung Vermögensverwaltung, Gerichtspräsidentin Francesca Bortolotti einen Vorschlag für die geplanten Renovierungsarbeiten am Justizpalast.
„Es ist dringend erforderlich, Arbeiten durchzuführen“, betonte Gerichtspräsidentin Bortolotti. Das vorgeschlagene Projekt beinhaltet Renovierungsarbeiten am beeindruckenden Treppenaufgang vom Gerichtsplatz ins Gebäude, der derzeit geschlossen ist, sowie am Eingang auf der Seite der Italienallee, der ebenfalls geschlossen ist. Derzeit ist der einzige Zugang zum Gerichtsgebäude der Eingang auf der Seite der Duca-D’Aosta-Straße.
Die Arbeiten sind aus sicherheitstechnischen Gründen erforderlich und dienen auch dazu, Alterungserscheinungen am Gebäude zu beheben. Das vorgeschlagene Projekt ist in zwei Blöcke unterteilt. „Der erste Block umfasst die Renovierung der beiden Eingänge und die Klimatisierung der Gerichtssäle“, erklärte Bedin, „während der zweite Block eine Aufwertung der Struktur beinhaltet“.
Gerichtspräsidentin Bortolotti betonte die Notwendigkeit einer Erweiterung der Vereinbarung zwischen dem Land und den Gerichtsämtern, um einen direkteren Dialog zwischen den Institutionen zu ermöglichen. Sie regte außerdem eine Aktualisierung der Videoüberwachungsanlage an.
Das Land und die Gerichtsämter führen regelmäßige Gespräche und arbeiten zusammen. Das vorgeschlagene Projekt stellt einen weiteren Fortschritt dar. „Es gibt nichts Schlimmeres für die Bürgerinnen und Bürger, als ein öffentliches Gebäude dieser Bedeutung in einem verfallenen Zustand zu sehen“, sagte Bianchi. Insgesamt wird mit Kosten von etwa zehn Millionen Euro gerechnet.
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