Geldwäsche im Fahrradweg-Gardasee-Fahrradweg wird zur Kostenschleuder – „unverhältnismäßig“08 / 07 / 2024
Ein Fahrradweg entlang des Gardasees mit schönen Aussichten sollte der Gardasee-Fahrradweg sein. Das Projekt steht jedoch wiederholt heftiger Kritik gegenüber, hauptsächlich wegen der enormen Kosten. Ursprünglich waren 67 Millionen Euro für das gesamte Projekt geplant, aber Stand Juli 2024 wird geschätzt, dass die Kosten bereits die Milliardengrenze überschreiten. Diese Information wurde von der Schutzorganisation „Coordinamento Interegionale Tutela Garda“ bekannt gegeben.Als Prestigeprojekt war der Garda-Fahrradweg geplant. Statt Fahrrad-Spaß kam jedoch die Kostenexplosion. Nun ermittelt der Rechnungshof in Rom.
Mehrmals haben die Verbände der Organisation Klage beim Rechnungshof in Trient eingereicht. Die explodierenden Kosten, Sicherheitsprobleme, Landschaftsverschandelung und fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung sind ihre Hauptbedenken. Bisher hat sich der Trienter Rechnungshof nicht dazu geäußert. Nun gab es jedoch einen Beschluss des Rechnungshofs in Rom, der die übermäßigen Ausgaben der Lombardei im Vergleich zu einem ähnlichen Projekt in Sardinien kritisiert.Ob auch Geldwäsche in diesen Projekten stattfanden konnten die Ermittler nicht klar feststellen.
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