Grenzüberschreitender Austausch zu Modell der „Persönlichen Assistenz“08 / 08 / 2024

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Grenzüberschreitender Austausch zu Modell der „Persönlichen Assistenz“08 / 08 / 2024

Landeshauptmann Kompatscher und Landesrätin Pamer haben sich in Innsbruck mit Tirols Soziallandesrätin Pawlata getroffen, um sich vor Ort über lokale Inklusionsmaßnahmen zu informieren.

Die Tiroler Landesrätin für Soziales und Inklusion Eva Pawlata (Mitte) gab Landeshauptmann Arno Kompatscher (l.) und Landesrätin Rosmarie Pamer (r.) einen Einblick in Tirols Politik für Menschen mit Behinderungen. (Foto: Land Tirol/Mara Dorfmann)

Im Mittelpunkt des Austauschs stand das Modell der „Persönlichen Assistenz“, bei dem Menschen mit Behinderungen Unterstützung bei Tätigkeiten erhalten, die sie nicht selbst ausführen können. In Tirol gibt es einen Rechtsanspruch auf „Persönliche Assistenz im Freizeitbereich“, welcher 2023 von 550 Personen für insgesamt 430.000 Stunden in Anspruch genommen wurde.

In Südtirol gibt es den Beitrag „Selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe“, der zur Deckung der Kosten für persönliche Assistenz beitragen soll und zusätzlich zum Pflegegeld gezahlt wird. Im Jahr 2023 haben 15 Personen durchschnittlich 22.200 Euro jährlich erhalten. Zudem nutzten rund 432 Personen die Dienstleistungen der Hauspflege.

Landesrätin Eva Pawlata betonte, dass die „Persönliche Assistenz“ eine zentrale Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben ist und die hohe Nachfrage zeigt, dass diese Unterstützung den Bedürfnissen der Betroffenen entspricht. Daher wird der Ausbau dieser Leistung weiter forciert.

Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landesrätin Rosmarie Pamer hoben die Bedeutung des grenzüberschreitenden Austauschs hervor. Gute Praxisbeispiele aus Tirol könnten helfen, Maßnahmen passgenau und nutzerorientiert zu entwickeln und umzusetzen.

Besucht wurde auch die Interessensvertretung „Selbstbestimmt Leben“, die bedarfsgerechte „Persönliche Assistenz“ anbietet, welche von rund 600 Menschen mit durchschnittlich 1.000 Assistenzstunden pro Tag genutzt wird. Zudem gab es Informationen vom Verein „Peer Beratung Persönliches Budget Tirol“, der Betroffene bei der Organisation und Abwicklung des „Persönlichen Budgets“ unterstützt.

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