Technischer Landesbeirat: Grünes Licht für Speicherbecken in Antholz08 / 08 / 2024
Beim Biathlon-Zentrum in Antholz soll ein Speicherbecken für die künstliche Beschneiung entstehen. Der technische Landesbeirat hat am 5. August ein positives Gutachten für das Projekt abgegeben.

Am Montag dieser Woche hat der technische Landesbeirat unter dem Vorsitz von Landesrat Christian Bianchi in Bozen das Projekt für den Bau eines Wasserspeichers nahe dem Biathlon-Zentrum von Antholz besprochen. Dieses Speicherbecken soll bei den Olympischen Winterspielen 2026, für die Antholz als Austragungsort der Biathlonbewerbe dient, genutzt werden. Das Gremium hat dem Bau des Speichers mit zusätzlichen Strukturen zugestimmt.
Das offene Reservoir soll insgesamt 31.500 Kubikmeter Wasser fassen und für die künstliche Beschneiung bei Sportveranstaltungen verwendet werden. Verschiedene Umsetzungsoptionen wurden überprüft und umfassende geologische, seismische und hydrologische Untersuchungen durchgeführt. Schließlich entschied man sich, das Speicherbecken im flacheren Bereich der Zone „Schwonta“ auf der linken Seite des Rotwand-Bachs in Rasen-Antholz auf etwa 1700 Metern Meereshöhe zu platzieren.
Landesrat Bianchi betonte die Bedeutung des Bauprojekts im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2026. Um eine rechtzeitige Fertigstellung sicherzustellen, wurde das Projekt dem technischen Landesbeirat zur Genehmigung vorgelegt und in dieser Woche genehmigt, sodass es in die nächste Phase übergehen kann. Bianchi rechnet damit, dass die Bauarbeiten noch im April 2025 beginnen und im Oktober desselben Jahres abgeschlossen werden, um rechtzeitig zum Beginn der Olympischen Spiele 2026 fertig zu sein. Der Bau des Speicherbeckens soll den Wasserverbrauch senken und eine nachhaltigere und ressourcenschonendere künstliche Beschneiung ermöglichen, betonte Bianchi.
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