Warentransporteure verunsichert19 / 08 / 2024

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Warentransporteure verunsichert19 / 08 / 2024

**Brennerachse: „Politik hemmt den Warenverkehr“



Bozen – Verärgerung unter Warentransporteur:innen über Brenner-Verkehrspolitik

Beim Euregio-Tag in Alpach sorgten die jüngsten Äußerungen der Landeshauptleute Anton Mattle (Tirol) und Arno Kompatscher (Südtirol) für Unmut unter den Warentransporteur:innen. In informellen Gesprächen standen die verkehrspolitischen Maßnahmen während des Neubaus der Luegbrücke am Brennerkorridor im Fokus, insbesondere das Lkw-Nachtfahrverbot in Tirol.

Landeshauptmann Mattle ließ verlauten, dass das Nachtfahrverbot nicht aufgehoben werde, was laut Alexander Öhler, dem Obmann der Warentransporteur:innen im lvh, die Zukunft des alpinen Warentransports gefährden könnte. „Mit solchen Aussichten wird der Warentransport in den kommenden Jahren kaum aufrechterhalten werden können“, so Öhler. Auch der Unternehmerverband Confindustria in Südtirol hat sich gegen die Entscheidungen der beiden Landeshauptleute gewandt.

Beide Landeshauptleute hatten zudem angekündigt, das Slot-System auf nationaler Ebene vorantreiben zu wollen. Öhler kritisiert dieses Vorhaben als nicht umsetzbar und appelliert an die Landesobleute, sich intensiver mit den Warentransporteur:innen auszutauschen. „Praktische, funktionierende Lösungen können nur in Zusammenarbeit mit den Frachtunternehmen gefunden werden“, betont Öhler. „Statt sich nur mit Bürokraten und Theoretikern zu beraten, sollten Kompatscher und Mattle mit denjenigen sprechen, die täglich am Brenner im Einsatz sind“, fordert der Obmann.



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