Deutsche Bildungsdirektion: Auftaktkonferenz zu Bildungsjahr 2024/202529 / 08 / 2024
100 Führungskräfte der deutschsprachigen Kindergärten und Schulen bei Auftaktveranstaltung der Deutschen Bildungsdirektion zum Schuljahr 2024/2025 – Gastvortrag über schulische Inklusion

Bildungslandesrat Philipp Achammer, Bildungsdirektor Gustav Tschenett und Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner haben im Rahmen einer Veranstaltung am Klassischen, Sprachen- und Kunstgymnasium „Walther von der Vogelweide“ das Bildungsjahr 2024/2025 offiziell eröffnet. Landesrat Achammer betonte dabei den zentralen Aspekt der Bildung: „Das, was uns in unserer täglichen Bildungsarbeit motiviert, ist, unseren Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihr volles Potenzial zu entfalten. Es ist wichtig, dass sie so wahrgenommen und akzeptiert werden, wie sie sind, damit sie ein positives Selbstbild entwickeln und erfahren, dass sie wertvoll sind. Eine der Säulen, die Kindern und Jugendlichen Sicherheit bieten, ist zweifellos der Kindergarten und die Schule.“ Zudem dankte Achammer den Schulverantwortlichen und fügte hinzu: „Auch dieses Schuljahr wird nicht einfacher werden, aber wir haben großes Vertrauen in das, was Sie alle für unsere Schülerinnen und Schüler leisten, denn Bildung ist das Herzstück der Entwicklung.“
Die Tagung stand auch in diesem Jahr im Zeichen des Schwerpunktthemas der Deutschen Bildungsdirektion: „Wege in die Bildung 2030 – guter Unterricht in der inklusiven Schule.“
Professor Dario Ianes von der Freien Universität Bozen widmete sich in seinem Impulsreferat der Weiterentwicklung schulischer Inklusion: „Eine inklusive Schule bedeutet nicht nur, dass alle Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden, sondern auch, dass deren volles Lernpotenzial durch soziale Teilhabe und Zugehörigkeit entfaltet wird. Diese Grundlage beruht auf den Werten Gleichheit, Gerechtigkeit, Freiheit und Wertschätzung aller Unterschiede, wie sie in unserer Verfassung und in zahlreichen internationalen Erklärungen festgelegt sind.“ Ianes betonte, dass es im Alltag nicht immer einfach sei, diese Grundsätze umzusetzen. Daher sei ein kultureller und organisatorischer Wandel notwendig, um die Schule so inklusiv wie möglich zu gestalten.
Landesschuldirektorin Falkensteiner und Bildungsdirektor Tschenett verabschiedeten die Schulführungskräfte, die in den Ruhestand treten, und begrüßten die neuen Verantwortlichen, die mit Beginn des neuen Schuljahres ihre Aufgaben übernehmen.
Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung gestaltete die Singgruppe „Gitschn und Büibm“ der Musikschule Taufers Ahrntal unter der Leitung von Judith Feichter.
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