Valparola: Sicherung der Straße geht voran, Sperre ab 16. September29 / 08 / 2024

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Valparola: Sicherung der Straße geht voran, Sperre ab 16. September29 / 08 / 2024

Umfangreiche Sicherungs- und Ausbauarbeiten Landesstraße 37 zwischen St. Kassian und dem Valparola-Pass – Ab 16. September Straßensperre für zügige Weiterarbeit

(Foto: LPA/Landesabteilung Tiefbau)

Die Sicherungsarbeiten auf der Landesstraße 37 zwischen St. Kassian und dem Valparola-Pass in der Gemeinde Abtei, nahe der Südtiroler Grenze zur Provinz Belluno, schreiten seit mehreren Monaten voran. Auf diesem Straßenabschnitt kam es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Erdrutschen und Lawinenabgängen. Um die beliebte Passstraße sicherer zu machen, wird sie derzeit verstärkt und in kritischen Bereichen teilweise verlegt. Die Arbeiten, die in mehreren Phasen durchgeführt werden, erreichen nun einen entscheidenden Punkt: Ab dem 16. September wird eine Straßensperre notwendig, um die Bauarbeiten auf einem etwa 1,7 Kilometer langen Abschnitt weiter voranzutreiben.

Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider betont die Bedeutung dieser Maßnahmen: „Die Arbeiten auf der Straße zum Valparola-Pass sind entscheidend, um die Verbindung zwischen Südtirol und Belluno langfristig zu sichern und die Erreichbarkeit des Gadertals zu verbessern. Sie dienen auch der Erhöhung der Sicherheit für Verkehrsteilnehmer, insbesondere für Radfahrer.“ Zusätzlich zur Straßensicherung wird eine Fahrradspur angelegt, die die längste ihrer Art auf einer Passstraße in Südtirol sein wird.

Im Rahmen des ersten Bauabschnitts wurden bereits bergseitig Spritzbetonwände zwischen der zweiten und vierten Kehre errichtet. Gleichzeitig laufen die Arbeiten an den talseitigen Stützmauern. „Die Straßensperre ab dem 16. September ist notwendig, um die Stützmauern fertigzustellen, den Straßenunterbau zu erneuern und die Asphaltierung der Binderschicht vorzubereiten“, erläutert der verantwortliche Projektleiter David Ziller.

Parallel dazu laufen die Arbeiten des zweiten Bauabschnitts. Hier entsteht eine talseitige Stützmauer, die auf Kleinbohrpfählen basiert. Durch die geplante Straßensperre können diese Arbeiten beschleunigt werden, so Ziller.

Die Maßnahmen sind Teil der Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele 2026 und sollen bis Ende 2025 oder Anfang 2026 abgeschlossen sein. Ein Großteil der Finanzierung stammt vom Ministerium für Infrastruktur und Verkehr (MIT) in Rom. Die Infrastrukturprojekte des Landes im Rahmen der Olympiavorbereitungen – darunter die Bahnschleife im Riggertal, bessere Anbindungen an Bahnhöfe im Pustertal und Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit – zielen auf eine langfristige, nachhaltige Mobilität, mehr Sicherheit und eine verbesserte Erreichbarkeit, die die Lebensqualität im Pustertal und darüber hinaus steigern sollen.

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