Italienweites Novum an Brennerautobahn bei Sterzing05 / 09 / 2024

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Italienweites Novum an Brennerautobahn bei Sterzing05 / 09 / 2024

Ortsbegehung der Baustelle der neuen Lkw-Kontrollstelle an der A22 – Fertigstellung noch heuer – Inbetriebnahme im Sommer 2025

(Foto: LPA/Ingo Dejaco)

Auf der Brennerautobahn A22 entsteht derzeit eine neue Lkw-Kontrollstelle, die im Sommer 2025 in Betrieb gehen soll. Landeshauptmann Arno Kompatscher, Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider und der Präsident der Brennerautobahn AG, Hartmann Reichhalter, haben kürzlich die Baustelle besichtigt. Dieses italienweit einzigartige Projekt, das von der Brennerautobahn AG beauftragt wurde, soll eine umfassende Kontrolle von Nutzfahrzeugen gewährleisten.

Das 2014 initiierte Projekt umfasst eine hochmoderne Prüfhalle, in der Beamte des Kraftfahrzeugamts, der Verkehrs- und Finanzpolizei Manipulationen an Kontrollgeräten sowie die Einhaltung von Umweltnormen überprüfen werden. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu verbessern und die Umweltverträglichkeit auf dieser stark frequentierten Transitstrecke sicherzustellen. Kompatscher erklärte, dass die Kontrollstelle dazu beitragen werde, sicherzustellen, dass die Fahrzeuge den Vorschriften entsprechen, nicht überladen sind und die Bremsen ordnungsgemäß funktionieren. Gleichzeitig könnten auch die transportierten Güter und deren Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben kontrolliert werden.

Die neue Einrichtung soll auch dazu beitragen, dass Lkw-Fahrer die Schweizer Kontrollstelle in Erstfeld umgehen, indem sie über den Brenner fahren. Laut Carlo Costa, dem technischen Generaldirektor der A22, wird die Kontrollstation in Sterzing mit modernster Technologie ausgestattet sein, darunter Wärmebildkameras, eine Schwerlastwaage und Diagnosegeräte zur Erkennung von Fahrzeugmanipulationen. Das Gebäude soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden, während die Ausstattung bis Frühjahr 2025 abgeschlossen sein soll.

Die neue Kontrollstelle ist zudem ein wichtiger Bestandteil des Projekts „Brenner Green Corridor“. Alfreider betonte, dass die Einrichtung dazu beitragen werde, Emissionen zu reduzieren und den Lkw-Verkehr auf der Straße zu verringern. Sie sei ein weiterer Schritt in Richtung einer sichereren und nachhaltigeren Verkehrspolitik im Alpenraum.

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