Sasa-Busse: Geschlossene Fahrerkabinen für mehr Sicherheit06 / 09 / 2024

Darkmode
◄ Zurück zur Übersicht

Sasa-Busse: Geschlossene Fahrerkabinen für mehr Sicherheit06 / 09 / 2024

Geschlossene Fahrerkabinen für 30 Überlandbusse der Sasa – Sicherheit für Personal erhöht

(Foto: Sasa AG/Federica Longhin)

Die In-House-Gesellschaft des Landes sowie der Gemeinden Bozen, Meran und Leifers, SASA, hat in 30 ihrer Überlandbusse geschlossene Fahrerkabinen installiert, um die Sicherheit von Fahrgästen und Fahrpersonal zu erhöhen. Diese speziell für die SASA-Busse entwickelten Kabinen ermöglichen weiterhin die Interaktion mit den Fahrgästen für wichtige Funktionen wie den Ticketverkauf, bieten jedoch zusätzlichen Schutz, insbesondere während Stoßzeiten oder bei unerwarteten Zwischenfällen. Die Fahrerkabinen bestehen aus gehärtetem Glas und entsprechen den gängigen Sicherheitsnormen. Laut Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider sind diese Maßnahmen eine Reaktion auf veränderte gesellschaftliche Umstände.

SASA-Präsidentin Astrid Kofler hob hervor, dass die geschlossenen Kabinen potenzielle Störer abschrecken und dem Fahrpersonal einen sicheren Raum bieten. Diese Nachrüstung ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets für mehr Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr in Südtirol. Bereits im Sommer und Herbst 2023 wurde die Präsenz von Wachpersonal auf mehreren Linien verstärkt, und seit Mai 2024 sind alle Kontrolleure der SASA mit BodyCams ausgestattet. Außerdem wurde im Juni ein Protokoll zur engeren Zusammenarbeit mit der Quästur unterzeichnet.

SASA-Generaldirektor Ruggero Rossi de Mio betonte, dass Übergriffe auf das Fahrpersonal selten seien, aber durch die Sicherheitsmaßnahmen ein Höchstmaß an Schutz für die Fahrer gewährleistet werden soll.

Offizielle Pressepartner