Umfrage zu italienischem Schulsystem in Südtirol: Mehrheit lehnt Vereinheitlichung der Bildungszeiten ab08 / 10 / 2024

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Umfrage zu italienischem Schulsystem in Südtirol: Mehrheit lehnt Vereinheitlichung der Bildungszeiten ab08 / 10 / 2024

Eine umfassende Umfrage in den italienischen Schulen Südtirols hat wichtige Einblicke in das Bildungswesen der Region geliefert. An der Befragung, die verschiedene Aspekte wie Stundenplanmanagement, Flexibilität, Synergie mit anderen Einrichtungen und die Einhaltung der Lernzeiten untersuchte, haben insgesamt 7.791 Personen teilgenommen, darunter Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Die Ergebnisse wurden am 7. Oktober von Landesrat für italienische Bildung Marco Galateo und Hauptschulamtsleiter Vincenzo Gullotta vorgestellt.

(Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

Die Umfrage ergab, dass 66 Prozent der Befragten eine Vereinheitlichung der Bildungszeiten ablehnen oder indifferent gegenüber diesem Thema sind. Mehr als 62 Prozent plädierten für ein breites und flexibles Angebot an Schuleintrittszeiten. Besonders bemerkenswert ist, dass 80 Prozent der Teilnehmer das Angebot von Ganztags- und verlängerten Schulzeiten als sehr oder ziemlich wichtig erachten. „Unser Ziel bleibt eine innovative und integrative Schule, die den Bedürfnissen aller Beteiligten gerecht wird und das Wohl unserer Kinder in den Mittelpunkt stellt“, betonte Schulamtsleiter Gullotta.

Die Umfragedaten zeigen außerdem Unterschiede in den Meinungen der drei beteiligten Zielgruppen zur Verwaltung des Schulkalenders. Eine klare Mehrheit befürwortet die Ferienwoche um Allerheiligen: 71 Prozent der Lehrkräfte, 62 Prozent der Schüler und 40 Prozent der Familien stimmen dafür. Hinsichtlich des Unterrichtsbeginns sind die Meinungen geteilt: Etwas mehr als 50 Prozent der Eltern und Schüler wünschen eine Verschiebung auf Mitte September, während fast 60 Prozent der Lehrkräfte den traditionellen Schulstart am 5. September beibehalten möchten.

Die Ergebnisse wurden bereits dem Landesbeirat der Eltern und dem Landesbeirat der Schüler präsentiert. Nach intensiven Diskussionen könnten Änderungen am Schulkalender in Betracht gezogen werden. Die Erkenntnisse aus der Umfrage sollen zudem in die zukünftigen pädagogischen und organisatorischen Strategien der Schulen einfließen, um die Bildungslandschaft in Südtirol weiterzuentwickeln.

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