Südtirol macht Fortschritte auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Mobilität: Eine umfassende Studie des Landesinstituts für Statistik ASTAT und der STA – Südtiroler Transportstrukturen AG, die am 28. November in Bozen vorgestellt wurde, zeigt eine bemerkenswerte Entwicklung. Seit 2021 konnte der Autoverkehr an Werktagen um 4 Prozent gesenkt werden – ein Trend, der die wachsende Nachfrage nach umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln widerspiegelt.
Doch während diese positiven Zahlen auf Fortschritte in der Verkehrswende hindeuten, gab es auch einen schwerwiegenden Vorfall auf den Straßen Südtirols. Kurz vor 12 Uhr wurden die Berufsfeuerwehr Bozen und die Freiwillige Feuerwehr Neumarkt zu einem schweren Lkw-Unfall auf der Südspur der Brennerautobahn zwischen Bozen und Neumarkt alarmiert. Zwei Lkw waren kollidiert, wobei die Fahrerkabine eines der beiden Fahrzeuge erheblich eingedrückt wurde. Der Fahrer des betroffenen Lkw blieb eingeklemmt.
Trotz der dramatischen Lage konnte sich der polnische Fahrer des eingeklemmten Fahrzeugs selbst aus dem Wrack befreien. Er wurde vor Ort von einem Notarztteam und Sanitätern erstversorgt und anschließend mit erheblichen Verletzungen ins Bozner Krankenhaus gebracht. In der Folge musste die Südspur der Autobahn zwischen Bozen-Süd und Neumarkt für mehrere Stunden gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte.
Dank des schnellen Einsatzes der Rettungskräfte war die Unfallstelle kurz nach 13 Uhr bereits geräumt, und die Südspur konnte wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Straßenpolizei hat inzwischen die Erhebungen zum Unfall aufgenommen, um die genauen Ursachen des Zusammenstoßes zu klären.
Während die nachhaltige Mobilität weiterhin im Fokus der Südtiroler Verkehrsplanung steht, erinnert der Vorfall auf der Brennerautobahn daran, wie wichtig es ist, auch auf die Sicherheit im Straßenverkehr zu achten.


