Südtirols Gesundheitswesen arbeitet auf Hochtouren12 / 08 / 2025
Jeden Tag gibt es durchschnittlich 850 Notaufnahmen, über 18.000 ambulante Behandlungen und 12 Geburten – aktuelle Daten zeigen die Stärke des Gesundheitswesens in Südtirol.
„Das Südtiroler Gesundheitswesen und die dort Arbeitenden leisten Tag für Tag enorm viel“, sagt Gesundheitslandesrat Hubert Messner mit Blick auf aktuelle Daten. Die Auswertung eines durchschnittlichen Arbeitstages im Südtiroler Sanitätsbetrieb im Jahr 2024 zeigt, wie intensiv und flächendeckend die Gesundheitsversorgung im Land arbeitet.
Die Zahlen zeigen deutlich, dass täglich 850 Menschen in Notaufnahmen betreut werden; 208 neue Patientinnen und Patienten werden stationär aufgenommen oder entlassen und 1.475 radiologische Untersuchungen durchgeführt. Über 18.000 ambulante Leistungen und 17.633 Laboranalysen finden täglich statt. Zudem gibt es im Durchschnitt 432 Hausbesuche durch die Hauskrankenpflege. Bei der Landesweiten Vormerkstelle werden täglich rund 5.086 Vormerkungen angefragt. Diese Zahlen verdeutlichen die konstant hohe Nachfrage nach medizinischen Leistungen in Südtirol. Außerdem gibt es täglich 12 Geburten und vier Todesfälle unter den Patientinnen und Patienten, sowie 125 Rettungseinsätze über die Notrufnummer 112.
Landesrat Messner hat im Rahmen einer südtirolweiten Tour in den vergangenen Wochen alle sieben Krankenhäuser und sieben der 20 Gesundheitssprengel besucht, um sich ein Bild vor Ort zu machen: „Unser System funktioniert vor allem nur durch den täglichen Einsatz von motivierten und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr gut“, sagt Messner. Künftig bedürfe es noch mehr einer guten Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern, Sprengeln, Hausärzten und Notfalldiensten.
Zentrale Herausforderung bleibt laut Gesundheitslandesrat die Steuerung der Patientenströme: „Nicht jeder gesundheitliche Fall muss ins Krankenhaus. Wir wollen die wohnortnahe Betreuung ausbauen, und zwar als moderne, fachüberübergreifende Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger“, so Messner. Zehn Gemeinschaftshäuser entstehen dazu derzeit in Südtirol.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Prävention. Denn: „Weit über 70 Prozent des Budgets im Gesundheitsbereich gehen in die Behandlung chronischer Erkrankungen. Deshalb müssen wir Gesundheitsförderung ernster nehmen, noch früher ansetzen und für einen gesunden Lebensstil begeistern“, erklärt Landesrat Messner.
„Unser Gesundheitswesen steht besser da, als es oft dargestellt wird. Wir beschäftigen heute so viel Gesundheitspersonal wie nie zuvor. Und wir arbeiten weiter daran, das System zugänglicher und besser zu machen“, so die Bilanz von Landesrat Messner.
Offizielle Pressepartner
