Landesbüros im Waltherpark06 / 09 / 2025
Die Landesregierung hat den Kaufvertrag für Büros im Waltherpark in Bozen genehmigt. Landesrat Bianchi bezeichnet das Projekt als wertvoll für das Landesvermögen. In der Sitzung vom 5. September wurde der Vertrag mit der Waltherpark AG genehmigt. Christian Bianchi, zuständig für Hochbau und Vermögenswerterhöhung, stellte den Beschluss vor. Dadurch erhält das Land neue Büros im Waltherpark, ohne Baukosten tragen zu müssen. Eine Vereinbarung zur Abtretung eines Teils des alten Handelskammergebäudes sorgt dafür, dass die Struktur öffentliches Eigentum wird. So können 171 Landesbedienstete in ein modernes Gebäude ziehen. Die Kosten für das Projekt betragen 35 Millionen Euro.
Durch den Umzug werden in den bisher vom Land genutzten Gebäuden in der Dr.-Streiter-Gasse und in der Raiffeisenstraße Räume frei, die künftig für andere öffentliche Einrichtungen genutzt werden können. Damit werden Mietkosten gesenkt und das Landesvermögen effizienter genutzt, heißt es aus dem Ressort von Landesrat Bianchi.
In die neuen Büros in der Garibaldistraße 20 in Bozen übersiedeln: das Ressort Europa, Arbeit und Personal, die Abteilung Wirtschaftsentwicklung, das Amt für Innovation und Technologie, die Abteilung Innovation, Forschung, Universität und Museen sowie der Dienst für Zwei- und Dreisprachigkeitsprüfungen.
„Alles geht darauf zurück, dass das Land Eigentümer eines Teils des Gebäudes der ehemaligen Handelskammer war, das abgerissen wurde, um den Waltherpark zu errichten“, erklärt Bianchi. Dazu wurde damals laut Bianchi eine Vereinbarung getroffen, die vorsah, dass der Bauherr das Gebäude abreißen durfte, sich aber verpflichtete, am Ende der Arbeiten neue Büros von gleichem Wert zu übergeben. „Heute ist der Wert deutlich höher als beim ursprünglichen Gebäude, und die öffentliche Hand wird Eigentümerin einer modernen und funktionalen Immobilie“, zeigt sich Landesrat Bianchi zufrieden. Die Operation bedeute für das Land einen erheblichen Gewinn, sowohl wirtschaftlich als auch in Bezug auf das Vermögen und folge einer politischen Linie der Rationalisierung, so Bianchi. „Es handelt sich um eine sehr wichtige und vorteilhafte Entscheidung für das Land“, betont der Landesrat, „denn so können alte Liegenschaften optimal genutzt, neue moderne Büros bezogen und die interne Organisation verbessert werden.“
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