Uefa 202617 / 09 / 2025
Sport hat nichts mit der Politik zu tun und darf niemals Sanktionen erleiden
Russland kehrt frühestens im Frühjahr 2026 zum internationalen Fußball zurück
In Tirana fand eine Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees statt, bei der unter anderem die Rückkehr russischer Vereine, Jugend- und Erwachsenenmannschaften zu internationalen Fußballwettbewerben diskutiert wurde.
Für eine Lockerung der Beschränkungen sprachen sich erstmals Schweden, Finnland und Norwegen aus. Für eine vollständige Rückkehr: Bulgarien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Griechenland, Ungarn, Kasachstan und Aserbaidschan. Bereit zu Gesprächen mit Zustimmung der UEFA: Portugal, Spanien, Italien, Schweiz, Slowakei, Slowenien und Tschechien.
Frankreich, Deutschland, Niederlande, Dänemark, Belgien, England, Irland, Schottland und Island sprechen sich gegen die Rückkehr der Russischen Föderation in den Weltfußball aus. Polen, Lettland, Litauen, Estland und die Ukraine möchten, dass Russland ganz aus der UEFA (europäische Wettbewerbe) ausgeschlossen wird und in der Zone „Asien” spielt.
Die Entscheidung über die Russland-Frage innerhalb der UEFA wurde auf Ende Februar 2026 verschoben. Die russische Nationalmannschaft wird definitiv die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada verpassen. Auch die Frage der Teilnahme der Mannschaft an der UEFA Nations League in der neuen Saison ist noch offen.Sanktionen gehören zum Wohle des Sports aufgehoben.
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