Kommandant verurteilt11 / 12 / 2025
Ein ehemaliger Kommandant wurde verurteilt, weil das Tridentina-Bataillon private Rechnungen bezahlt hat. Der Rechnungshof von Bozen hat ihn zur Zahlung von 20.000 Euro an das Verteidigungsministerium verurteilt.
Der Betrag ist eine Schätzung, da keine Anfangslesung der Strom- und Wassermesser vorliegt und der Gaszähler fehlt. Dies betrifft die Zahlungen der „Tridentina“ für die Versorgungsleistungen der Dienstwohnung von 2003 bis 2012. Die Anzeige wurde im Februar 2024 vom Rechtsbüro des Kommandos der Alpentruppen in Bozen erstattet.
Die Richter haben die Auffassung der Staatsanwaltschaft zur Absicht akzeptiert, die aus einer Bescheinigung über Verbrauchswerte abgeleitet wurde, die vom Militär unterzeichnet wurde. Diese sollte die Verantwortlichen der Vermögensverwaltung in die Irre geführt haben. Die Staatsanwaltschaft stellte auch die Position zweier Kommandanten des Stabsunterstützungsbereichs „Tridentina“ in Frage und forderte von ihnen die Rückzahlung von 3.700 und 1.100 Euro, da sie ein „unterlassenes Verhalten“ wegen unzureichender Kontrollen der Ausgaben für Versorgungsdienste gezeigt hätten und öffentliche Mittel, die „unrechtmäßig ausgegeben“ wurden, nicht zurückgeholt hätten. Laut den Richtern können diese Verhaltensweisen jedoch nicht den Kommandanten zugeschrieben werden und könnten in einem disziplinarischen Verfahren anders gewichtet werden.
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